Alternative Wirtschaftssysteme: Was taugt die Gemeinwohl Ökonomie?

In unserer Reihe „Alternative Wirtschaftssysteme“ stellen wir Alternativen zum heutigen Raubtier-Kapitalismus vor. Heute anylysieren und bewerten wir die „Gemeinwohl Ökonomie“ des österreichischen Attac-Kopfs Christian Felber.

Das „markt Balance System“ von economy4mankind stellt sich dem Wettbewerb anderer Wirtschaftssysteme. Möge das beste System gewinnen.

Kurzfassung der Gemeinwohl Ökonomie

In der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) werden Unternehmen auf Basis von „Gemeinwohl Bilanzen“ besteuert oder subventioniert. Die Bilanzen basieren auf größtenteils nicht messbaren, nicht objektiv vergleichbaren und leicht manipulierbaren Selbsteinschätzungen der Unternehmen. Um Subventionen bzw. die niedrigsten Steuersätze zu erhalten, muss ein Unternehmen sämtliche betrieblichen Daten, Kalkulationen, Gehälter, Geschäftsgeheimnisse, Lieferanten und Know How offen legen. Gewinne werden begrenzt.

Zahllose Konvente und Ausschüsse beschließen nach dem Vorbild der kommunistischen Räterepublik für Millionen Produkte (und Milliarden Vorprodukte), welche in welchem Maße ethisch oder sozial wertvoll sind und wie sie steuerlich belohnt werden.

Die Umsetzung muss global erfolgen: Alle Unternehmen in allen Ländern der Welt sollen gezwungen werden, alle Bedingungen zu erfüllen.

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