Beste Zitate, Politik und Ökonomie, Teil 1

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Wir starten unsere Serie „Die besten Zitate aus Politik und Ökonomie“. Viel Freude beim Nachdenken und Verwenden!

„Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht.“(Hilbert Meyer, Professor für Schulpädagogik, Universität Oldenburg)

Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, daß eine Hummel fliegt. Aber sie kümmert das nicht und fliegt trotzdem. (Volksweisheit auf Grundlage von Ludwig Prandtl, Aerodynamiker, Universität Göttingen)

„Die Leute sollen uns Politiker die Politik machen lassen, weil wir so viel mehr davon verstehen.“ (Angela Merkel)

„Die Beschäftigung mit nicht vorrangigen Dingen darf aber kein Ersatz dafür sein, dass wir auf die eigentlich bedrängenden Fragen keine Antwort haben.“ (Angela Merkel, vor Bundesausschuss und Wertekonferenz der CDU, Seite 4, 2. Absatz. letzter Satz der Mitschrift, 20.02.2006, cdu.de)

„Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, daß ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erscheint.“ Albert Einstein (1879–1955)

Die Schwierigkeiten liegen nicht in den neuen Gedanken, sondern darin, den alten zu entkommen. (John Maynard Keynes)

„Keine der akzeptierten Theorien hat in irgendeiner Volkswirtschaft jemals dauerhaft funktioniert. Keine.“ (Joseph Stiglitz)

„Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Ökonom.“ (Kenneth Boulding, berühmter Ökonom)

Wirtschaftswissenschaft: das einzige Fach, in dem jedes Jahr auf dieselben Fragen andere Antworten richtig sind. (Danny Kaye)

Eine neue Idee wird in der ersten Phase belächelt, in der zweiten Phase bekämpft, in der dritten Phase waren alle immer schon begeistert von ihr. (Arthur Schopenhauer)

„Erst ignorieren sie Dich, dann machen sie sich über Dich lustig, dann kämpfen sie gegen Dich, und dann siegst Du.“ (Mahatma Gandhi)

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)

„Falls die Welt gerettet werden kann, dann nur durch Rebellen.“ (André Gide)

Du bist entweder Teil des Problems, oder Teil der Lösung.“ Eldridge Cleaver

Der Ursprung aller Dinge ist klein. (Marcus Tullius Cicero)

Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der damit angefangen hatte, kleine Steine wegzutragen. “The man who moves a mountain begins by carrying away small stones.” (Konfuzius, The Analects, http://www.goodreads.com/quotes/64564-the-man-who-moves-a-mountain-begins-by-carrying-away)

„Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß Ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“ (Max Planck, „Wissenschaftliche Selbstbiographie“, Johann Ambrosius Barth Verlag, Leipzig 1948, S. 22)

Immer noch gilt für die meisten, erschreckend uninformierten und gleichgültigen Wähler die Erkenntnis des 1983 im Spiegel portraitierten „Hinterbänklers“ Karl Weinhofer: „Die Menschen sind grob in drei Kategorien zu unterteilen: Die Wenigen, die dafür sorgen, daß etwas geschieht, die Vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht, und die überwältigende Mehrheit, die keine Ahnung hat, was überhaupt geschieht.“ (Karl Weinhofer (*1942), dt. Politiker (SPD)).

„Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr Sie brauchen, um zu weinen.“ (Jean Paul Sartre)

„Wer 24 Stunden eher Recht hat, steht 24 Stunden lang als Idiot da.“ (Friedhelm Hengsbach)

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit. (Marie von Ebner-Eschenbach)

„Und sei ihr eigenes Schicksal auch das Schlimmste: Die Armen erkennen es als das ihre an.“ (Theodor W. Adorno)

„Wenn Dummheit und Ignoranz größer sind als der Schmerz, dann muß der Schmerz weiter steigen.“

„Ökonomie ist das einzige Fach, in dem zwei Forscher den Nobelpreis bekommen, weil sie das genaue Gegenteil herausgefunden haben. (aus dem Lehrbuch „Volkswirtschaft“ von Ökonomie-Nobelpreisträger Paul Krugman und seiner Frau Robin Wells-Krugman)

„Müßte man nicht das ganze System über Bord werfen und mal was ganz anderes probieren?“ (Anne Will, ARD, 13.02.2011)

„Beinahe alles kommt von beinahe nichts. (Henri Frédéric Amiel (1821-81), schweizer. Philosoph)

„Wir sind in den Händen von Irren. Oder von verantwortungslosen Zynikern. Oder beides. Ich tendiere zu „beides“, wobei aber die Waagschale sich stärker auf die Seite der „Irren“ neigt.“ (Albrecht Müller)

„Es ist nicht der Unternehmer, der die Löhne zahlt – er übergibt nur das Geld. Es ist das Produkt, das die Löhne zahlt.” (Henry Ford)

„Konsum ist der Zweck aller Produktion.“ (Adam Smith, Begründer der Nationalökonomie und höchster Guru der Neoliberalen)

„Es ist nicht die Wohltätigkeit des Metzgers, des Brauers oder des Bäckers, die uns unser Abendessen erwarten lässt, sondern dass sie nach ihrem eigenen Vorteil trachten.“ (Adam Smith, Begründer der Nationalökonomie und höchster Guru der Neoliberalen – The Wealth of Nations, Book I)

„Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist.“ (Adam Smith, Begründer der Nationalökonomie und höchster Guru der Neoliberalen – The Wealth of Nations, Book I)

„Eine Politik, die gegen ökonomische Gesetze und damit gegen menschliche Grundbedürfnisse regiert, zieht immer den Kürzeren.“ (Eugen von Böhm-Bawerk, Lehrer von Friedrich August von Hayek, in seinem Essay „Macht oder ökonomisches Gesetz?“)

Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst. (Platon)

Wer an den Dingen seines Staates nicht Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger. (Perikles (ca.500-429), athenischer Staatsmann)

Sobald einer über die Staatsangelegenheiten sagt „Was geht’s mich an?“, muss man damit rechnen, dass der Staat verloren ist. (Jean-Jacques Rousseau)

„Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: er dient den herrschenden Parteien.“  (Max Frisch)

„Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.“ (Rosa Luxemburg)

Wenn Wahlen irgendwas am System verändern würden, dann wären sie längst verboten. (Bertolt Brecht)

„Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens, sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt.“ (Kurt Tucholsky)

Politik ist nur der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.“ (Dieter Hildebrandt)

„Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Wirtschaft.“ (Frank Zappa)

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. (Laotse)

„Wer weiß, wie Gesetze und Würste gemacht werden, kann nachts nicht mehr ruhig schlafen.“ (Reichskanzler Otto von Bismarck=

Nirgendwo geht es geschlossener zu als in öffentlichen Häusern. (Martin Gerhard Reisenberg)

„Heute hat Deutschland Russland den Krieg erklärt – Nachmittag Schwimmschule“ (Franz Kafka, Tagebucheintrag 2. August 1914)

Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern, als ein Atom. (Albert Einstein)

Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. (Albert Einstein)

„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft – denn in ihr gedenke ich zu leben!“ (Albert Einstein)

„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.“ In order to be a perfect member of a flock of sheep, one has to be, foremost, a sheep. (Albert Einstein)

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ (Albert Einstein)

„Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere.“ (Albert Einstein)

Anonymity is no excuse for stupidity. (Albert Einstein)