China zeigt: economy4mankind ist einfach umsetzbar

Eine neue Idee wird in der ersten Phase belächelt,
in der zweiten Phase bekämpft,
in der dritten Phase waren alle immer schon begeistert von ihr.
(Arthur Schopenhauer)

Eine Quote als Anreizsystem

China zeigt bei Elektroautos, dass Lösungen wie das Markt Balance System (MBS) von economy4mankind sehr einfach umsetzbar sind. Wie beim MBS setzt China auf ein Anreizsystem: Wer Geschäfte machen will, muss Bedingungen erfüllen. Es braucht lediglich politischen Willen.

Schon ab 2018 müssen Automobilhersteller eine Quote von 8% für Elektroautos erfüllen. Ab 2020 sogar 12%. Wer diese Bedingung nicht erfüllt, muss die Produktion drosseln Noch ist es „nur“ ein Gesetzentwurf. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis es umgesetzt wird. Auch Norwegen und Kalifornien geben künftig Quoten vor.

Kurz gesagt gilt bald für China – den größren Automarkt der Welt: Wer in dem Land Autos verkaufen will, muss im gleichen Land eine Quote erfüllen.

Im MBS von economy4mankind gilt ebenfalls: Wer in einem Land etwas verkaufen will, muss im gleichen Land eine Quote erfüllen.

Einziger Unterschied: Im MBS geht es nicht um eine Elektroauto-Quote, sondern um eine Quote anständig bezahlte Arbeitnehmer (bzw. Einkommensbezieher im „Steuerspar-BGE„). Das Beispiel zeigt: Mit politischem Willen ist das MBS sofort realisierbar.

Ignoranz und Korruption

Bemerkenswert ist der Satz aus der Süddeutschen Zeitung: „Gelinge es in den kommenden Wochen nicht, Pekings Vorstellungen entscheidend zu beeinflussen, müssten die großen Hersteller die chinesische Industrie mit enormen Investitionen päppeln.“

Das heißt: Die Automobilkonzerne bleiben ignorant. Ihre übliche Strategie ist, die entscheidenden Politiker in Bundestag und EU von Lobbyisten bestechen zu lassen. So sollen Gesetze verhindert werden, die ihren kurzfristigen Profit verringern. Ob das in China klappt, ist unwahrscheinlicher als in Deutschland und der EU. Woher wir das wissen? „Cui Bono?“ („Wer profitiert davon?“) fragten schon die Römer der Antike, wenn man Korruption erkennen, aber nicht nachweisen konnte.

china elektroautos zwang

Union und SPD blockieren Elektroauto-Initiative des Bundesrats

Bundesländer wollen ab 2030 Benzin- und Dieselautos verbieten“ hieß es zunächst in den Medien. Sofort waren Autolobbyisten und deren (!) Unions- und SPD-Abgeordnete alarmiert. Der Bundesrat wurde blockiert. Im abschließenden Text hieß es dann: „Der Bundesrat bittet in der Entscheidung lediglich die Brüsseler EU-Kommission, steuerliche Anreize zu prüfen.“ Das ist GroKo-Sprech für: „Das lassen wir mal schön im Sande verlaufen.“

Union und SPD: Todesurteil für Automobilindustrie?

Das Dumme ist nur, dass Union und SPD mit ihrer Blockade die Suppenkasper-Haltung der Automobilindustrie („Nein, meine Suppe ess ich nicht!“) unterstützen. Chinesische Hersteller haben durch europäischen, japanischen und amerikanischen Know How-Transfer gelernt, wie man passable Autos baut. Die Zeiten, in denen sie in Crash-Tests versagten, sind vorbei. Chinas Fahrzeugbau liegt bereits etwa auf dem Niveau von Fiat, Renault, Seat, General Motors, Chrysler, Ford, Nissan, Mazda, Suzuki, Kia oder Hyundai. Bis zu Volkswagen und Opel sind es noch ca. 8 Jahre bzw. 2 Fahrzeuggenerationen.

Mercedes, BMW und Audi werden ebenso wie Volkswagen, Ford und Opel untergehen, wenn sie sich weiterhin weigern, marktreife Elektrofahrzeuge zu bauen. Dann fährt der Zug zuerst in China ohne sie ab, dann in Kalifornien und anderen Ländern. Über Politiker, die es nicht fertig bringen und nicht einmal willens sind, eine flächendeckende Lade-Infrastruktur aufzubauen, werden die Geschichtsbücher wenig schmeichelhafte Urteile fällen.

Nokia, Blackberry, Kodak… BMW, Mercedes, Audi

Weltmarktführer kamen und gingen – weil sie ihre eigene Zukunft verpennt haben und lieber eine sterbende Cash Cow melken wollte. Nokia war unangreifbarer Weltmarktführer bei Mobiltelefonen, verschätzte sich vor 7 Jahren bei der Einschätzung von Smartphones – und existiert heute nicht mehr. Die Gorillas der Automobilindustrie gehen bisher den gleichen Weg. Gut möglich, dass es sie in 15 Jahren nicht mehr gibt.

Who killed the electric car?

Union und SPD: Todesurteil für Automobilindustrie?

Das Dumme ist nur, dass Union und SPD mit ihrer Blockade die Suppenkasper-Haltung der Automobilindustrie („Nein, meine Suppe ess ich nicht!“) unterstützen. Chinesische Hersteller haben durch europäischen, japanischen und amerikanischen Know How-Transfer gelernt, wie man passable Autos baut. Die Zeiten, in denen sie in Crash-Tests versagten, sind vorbei. Chinas Fahrzeugbau liegt bereits etwa auf dem Niveau von Fiat, Renault, Seat, General Motors, Chrysler, Ford, Nissan, Mazda, Suzuki, Kia oder Hyundai. Bis zu Volkswagen und Opel sind es noch ca. 8 Jahre bzw. 2 Fahrzeuggenerationen.

Mercedes, BMW und Audi werden ebenso wie Volkswagen, Ford und Opel untergehen, wenn sie sich weiterhin weigern, marktreife Elektrofahrzeuge zu bauen. Dann fährt der Zug zuerst in China ohne sie ab, dann in Kalifornien und anderen Ländern. Über Politiker, die es nicht fertig bringen und nicht einmal willens sind, eine flächendeckende Lade-Infrastruktur aufzubauen, werden die Geschichtsbücher wenig schmeichelhafte Urteile fällen.

Dokumentarfilm-Tipp: „Who killed the electic car?“

All das erinnert an den Dokumentarfilm „Who killed the electric car?„. General Motors (GM) baute das „Electric Vehicle 1“ (EV 1), um zu beweisen, dass es keinen Markt für Elektroautos gibt. Vorsichtshalber wurden keine Autos verkauft. Stattdessen wurden sie verleast. Auch auf Bitten und Betteln der Nutzer war GM nicht bereit, den EV 1 zu verkaufen. GM verbaute vorsätzlich schwache Batterien und kaufte einen Hersteller guter Batterien auf. den verkaufte GM weiter an die Ölkonzerne Chevron und Texaco, damit sie ja nicht auf den Markt kommen.

Die Reichweite lag daher nur bei rd. 100 Kilometern – aber das ist doppelt so viel, wie ein Kalifornier durchschnittlich täglich mit dem Auto fährt. Sehen Sie selbst:

Who killed the electric car?

In nächster Zeit werde ich das Thema Elektroautos in Verbindung mit regenerativen Energien, Ladestationen und Heimanlagen für Photovoltaik vertiefen. Momentan sind wir in Phase 2 des eingangs erwähnten Schopenhauer-Zitats.

Fur uns von economy4mankind bleibt zunächst einmal die Feststellung, dass auch unser alternatives Wirtschaftssystem sofort realisierbar ist, wenn nur der politische Wille vorhanden ist. Noch fehlt er bei Union, SPD, Grünen, AfD, Linken und FDP.

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