„Hanfpartei – die wahren Sozialdemokraten“ übernimmt System von economy4mankind als Parteiprogramm

Jede demokratische Partei ist eingeladen, unser System in ihr Programm aufzunehmen. Unser System ist Open Source und Creative Commons. Jeder kann es kopieren und weiterentwickeln – aber bitte mit Verweis auf uns als Quelle.

Wir selbst haben viele Parteien angeschrieben oder persönlich mit ihnen gesprochen. Union, SPD, Grüne und Linke haben entweder gar nicht oder bezeichnend reagiert:

  • CDU-MdB Dr. Carsten Linnemann (Doktor der Volkswirtschaft und stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) trafen wir zu dritt (Jörg Gastmann, Frank Streit, Bernhard Wedeking) in seinem Wahlkreisbüro in Paderborn. Er erklärte uns, dass er unser volkswirtschaftliches System nicht einschätzen könne und es auf jeden Fall ablehne, weil seines Erachtens die Scheidungsrate steigen würde, wenn die Menschen mehr Freizeit hätten (Arbeitszeitverkürzungen bei VW in Wolfsburg hätten das bewirkt), und das sei mit ihm als gläubigem Katholiken nicht zu machen.
  • Wir (Jörg Gastmann, Frank Ley) trafen 2011 CDU-MdB Antje Tillmann aus Erfurt im Abgeordnetenrestaurant des Bundestags. Sie ist Vorsitzende der Arbeitsgruppe Finanzen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und damit finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU, Mitglied im Finanzausschuss, im Vermittlungsausschuss, im Parlamentarischen Finanzmarktgremium und stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss. Sie erklärte uns, dass unser Budget Balance System nicht nötig sei, weil sie selbst an der „Schuldenbremse“ mitgewirkt habe und nun alle Schulden verboten seien. Dass die Schuldenbremse ein Schildbürgerstreich ist, erläutern wir hier.
  • Sylvia Kotting-Uhl, MdB der Grünen, ließ uns von ihrer Büroleiterin einen wütenden Brief schreiben, wonach es ihrer Ansicht nach eine Unverschämtheit ist, sie mit anderen Dingen zu belästigen als Atommüll. Sie müsse ihre ganze Energie der Suche nach einem sicheren Endlager widmen. Wir antworteten ihr, dass es kein sicheres Atommüll-Endlager gibt. Das ist „Warten auf Godot“, der nicht kommt. Desweiteren schrieben wir ihr, dass wir die Hoffnung hatten, dass sie weiß, worum es geht, wenn sie im Bundestag über den Haushalt, das Steuersystem, den Arbeitsmarkt, das Rentensystem, das Gesundheitssystem, Finanzmarktspekulationen etc. geht.
  • Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine erhielten von Jörg Gastmann bei einem kurzen Gespräch einen economy4mankind (bzw. Bandbreitenmodell) Flyer beim Sozialgipfel NRW im Mai 2016 in Düsseldorf. Reaktion: Freundliches Lächeln.
  • Linken-Chefin Katja Kipping erhielt sage und schreibe bei 4 Gelegenheiten das Buch „Die Geldlawine“, das das Konzept des Systems von economy4mankind (damals noch „Bandbreitenmodell“ erläutert. Reaktion: Keine.
  • Einer unserer Köpfe, Hajo Selzer, sprach den damaligen AfD-Chef Prof. Lucke auf unser System an. Nach 14 Tagen meldete er sich und glaubte einen Haken beim Vorsteuerabzug entdeckt zu haben. Wir erklärten ihm, warum dieses Problem nicht existiert. Daraufhin hörten wir nichts mehr von ihm. Wobei AfD und FDP als neoliberale Parteien ohnehin nicht kompatibel zu unserem sozialen Wirtschaftssystem sind.
  • Wir sprachen etliche andere Politiker an. Reaktion: Keine.

Roland Kahl, einer der Köpfe von economy4mankind, gründete daraufhin am 15. September 2018 die Partei „Hanfpartei – die wahren Sozialdemokraten“, die Stand heute zu etwa einem Viertel aus Freunden von economy4mankind besteht (bei uns gibt es keine Mitgliedschaft, wir sind ein Freundeskreis).

Im Interview bei Telepolis erklärt Roland Kahl alles, was man über die Partei wissen muss. Er erläutert die wichtigsten Programmpunkte, spricht über die typischen Hürden für neue / kleine Parteien und entkräftet die unsinnigen Gegenargumente der Hater.

Das Programm finden Sie hier.

Telepolis gehört zum Heise Verlag (Computerzeitschrift c’t) und ist die Nr. 1 der wichtigsten deutschsprachigen Blogs. Mit etwa 15 Mio. Klicks im Monat liegt die Reichweite ungefähr auf dem Niveau von FAZ und Handelsblatt, über der der taz.

Wir empfehlen, das Interview in allen Diskussionen zu posten, in denen Gegenargumente gegen das Programm und die Partei vorgetragen werden. Nach der Lektüre dieses Interviews bleibt wie auch bei economy4mankind nur noch ein ideologisches „will ich aber nicht“ übrig, zum Beispiel von Marktradikalen, Kommunisten, Rechtsradikalen oder den Anhängern der Abschaffung von Grenzen und Sozialstaat.

By |2018-10-21T12:55:30+00:00Oktober 20th, 2018|Demokratie|

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