Bestes System für Journalismus

Wer meint, guter Journalismus sollte einer Demokratie Einiges wert sein, hat vollkommen Recht. Aber wer entscheitet, was guter Journalismus ist? Und was ist mit mittelmäßigem oder gar einseitigem Lobby-Journalismus? Wo soll man da eine Grenze ziehen und rechtfertigen? Eine Demokratie braucht eine vielfältige, regierungsferne und möglichst Bürger-orientierte Medienlandschaft. Staats-und Konzernmedien sind das Gegenteil davon. Deshalb braucht es einen fairen Wettbewerb, in dem sich kleine, freie Medien entfalten können.

Mit den Überschüssen unseres Steuersystems finanzieren wir ein „Mediengeld“ von 20 € monatlich für jeden Wahlberechtigten. Das ergibt bei rund 60 Mio. Wahlberechtigen einen Jahres-Umsatz von über 14 Milliarden Euro für die gesamte Branche. Das Geld wird nicht hin- und her überwiesen, sondern von den Wahlberechtigten online aufgesplittet und ihren jeweiligen Lieblingsmedien zugeordnet (Details: Siehe unten). Zwangsgebühren für den unreformierbaren öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ARD, ZDF, BBC, ORF, SRF, etc) sind ein gescheitertes Modell.

Für die Demokratie ist die „4. Gewalt“ essentiell: Niemand sonst kann so effektiv den Regierungsparteien auf die Finger schauen und deren Eigenschaften und Handlungen an die Wähler kommunizieren. Leider erfüllen die großen Medien diese Funktion überhaupt nicht. Entweder wurden sie durch Sanktionen gleichgeschaltet, oder sie haben sich aus Überzeugung gleichgeschaltet, oder sie kooperieren aus finanziellen Interessen mit Regierungen. Der Öffentlich-rechtliche Rundfunk ist zum regierungsnahen Staatsfunk und Propaganda-Organ geworden.

In vielen Staaten, die sich Demokratien nennen, handeln Medien und „Journalierende“ größtenteils aus Überzeugung für ihre politischen Ansichten ganz im Sinne des NS-Schriftleitergesetzes:

„Schriftleiter sind in Sonderheit verpflichtet, aus den Zeitungen alles fernzuhalten, (…) was geeignet ist, die Kraft des Deutschen Reiches nach außen oder im Innern, den Gemeinschaftswillen des deutschen Volkes, die deutsche Wehrhaftigkeit, Kultur oder Wirtschaft zu schwächen oder die religiösen Empfindungen anderer zu verletzen.“ (Zitat aus dem NS Schriftleitergesetz)

Propagandaminister Joseph Goebbels erklärte 1933:

„Wir machen gar keinen Hehl daraus: Der Rundfunk gehört uns und niemandem sonst. Den Rundfunk werden wir in den Dienst unserer Idee stellen und keine andere Idee soll hier zu Worte kommen!“

Werfen wir einen Blick auf die Reichweiten einiger der wichtigsten Medien, die wir mit öffentlich einsehbaren Daten oder SEO-Tools wie Sistrix und Ubersuggest abgelesen haben.

Der nachfolgende Screenshot zeigt Sistrix-Wochen-Daten zur aktuellen Nr. 1 der freien Medien – Tichys Einblick:

Statistik Klicks tichys einblick 1 Woche 24Feb2026

Beispiel: Klickzahlen pro Woche von „Tichys Einblick“. Stichprobe: Woche bis 24.02.2026

Reichweiten der wichtigsten Deutschen Medien

Website Klicks: Durchschnitt letzte 7 Tage per 24.02.2026. Bei Klicks muss man die Zahl durch die durchschnittlich pro Tag pro Leser geklickten Artikel teilen, um die Reichweite einzuschätzen.

  • Beispiel bild.de: Publiziert täglich rund 30-40 Artikel. Stammleser klicken so gut wie alle an, Gelegenheitsleser zum Beispiel alle paar Wochen einen. Geschätzter Durchschnitt der Reichweite: Rund 2 Millionen.
  • Beispiel Tichys Einblick: Rund 6 Artikel pro Tag. Hier sind jedoch YouTube Views der Maßstab, mit durchschnittlich rund 70.000 Nutzern Reichweite.

Views bei YouTube: Wir überschlagen den groben Durchschnitt der letzten 6 Monate. Reichweite insgesamt pro Publikation: Zahlen überschneiden sich bei mehreren Kanälen der gleichen Publikation. Abonnentenzahl bedeutet ein wenig, aber die meisten Abonnenten klicken nur selten Inhalte an. Weitaus relevanter für die Reichweite ist die Stamm-Leserschaft / -Zuschauerschaft / -Hörerschaft. Zahlen der Werbewirtschaft / IVW / Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse sind eher Wunschdenken der Werbetreibenden. Für realistisch halten wir folgende tatsächlichen Reichweiten:

Reichweiten

  • tagesschau.de: 3,4 Mio., Reichweite / Einschaltquote im TV 10,1 Mio.
  • zdfheute.de: 471.000, Einschaltquote / Reichweite im TV 3,4 Mio.
  • bild.de: 8,37 Mio. Gesamt-Klicks inkl. Mehrfach-Klicks, Reichweite ca. 3 Mio.
  • spiegel.de 3,5 Mio., Reichweite ca. 800.000 (offizielle Reichweite von z.B. über 5 Lesern pro Heft sind reine Phantasie).
  • welt.de: 1,57 Mio.
  • stern.de: 1,15 Mio.
  • sueddeutsche.de: 690.288
  • zeit.de: Reichweite 633.352 digitale und Print-Abonnenten sowie Einzelverkauf
  • ungeskriptet by Ben: YouTube 500.000 bis 2,5 Mio.
  • Christian Rieck: 450.000 bis 770.000
  • handelsblatt.com: 634.710, Reichweite ca. 200.000
  • tagesspiegel.de: 491.894
  • waz.de: Reichweite rund 350.000 digitale und Print-Abonnenten sowie Einzelverkauf
  • FAZ (alles hinter Paywall): 273.000 Paywall-Abonnenten
  • Marc Friedrich: YouTube 250.000 bis 560.000
  • Jasmin Kosubek: YouTube 250.000 bis 520.000
  • tichyseinblick.de: Website 37.667, YouTube 70.000 – 380.000, Print 22.000
  • Apollo News: Website 180.000, YouTube 100.000 – 360.000
  • reitschuster.de: Website 8.083, Telegram 80.000, YouTube 35.000 bis 285.000
  • Tim Kellner: YouTube 180.000 bis 450.000
  • taz: Website 226.542, Print eingestellt, YouTube klinisch tot
  • berliner-zeitung.de: 120.850
  • nius.de: Website 31.915, YouTube 75.000
  • Kontrafunk: YouTube 35.000 (Sonntagsrunde) bis 250.000 (Winters Woche)
  • achgut.com: Website 8.213, YouTube 5.000 bis 89.000
  • jungefreiheit.de: Website 23.944, YouTube 45.000
  • nachdenkseiten.de: 28.200
  • jungewelt.de: 16.953
  • pi-news.net: 16.522
  • apolut.net (ehemals KenFM): Website 2.396, YouTube nach ehemals 500.000 Abonnenten klinisch tot
  • multipolar-magazin.de: 1.981

Die Krise der Medien

Die Umsätze und Auflagen der Tageszeitungen, Wochen- und Sonntagszeitungen sinken stetig. Während die gebührenfinanzierten (quasi steuerfinanzierten) öffentlich-rechtlichen Medien 8,1 Milliarden von den Steuer-/Gebührenzahlern erhielten und sehr üppig versorgt sind, kämpfen die privaten Medien ums Überleben:

  • Redaktionen werden zusammengelegt oder aufgelöst.
  • Praktikanten erledigen die Arbeit von Vollzeit-Journalisten.
  • KI ersetzt immer mehr Journalisten und formuliert lediglich geklaute Texte anderer Quellen um, und dies auch noch mit „Bias“ zu Regierungen und „Autoritäten“.
  • Budgets für aufwendige Recherchen und Storys werden zusammengestrichen.
  • Oft werden nur noch Agenturmeldungen publiziert.

240 € Mediengeld für alle 61 Mio. Wahlberechtigten

Die Zwangsgebühren für Regierungspropaganda (Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, ÖRR), die unter Haftandrohung eingetrieben werden, müssen selbstverständlich abgeschafft werden. Die Zwangsgebühren haben den ÖRR regierungsnah und zu einem Regierungs-Journalisten-Versorgungswerk mit angeschlossenem Sendebetrieb gemacht. Vor allem mit dem einseitig grünen / linken „Haltungs-Journalismus“ hat sich der ÖRR selbst pervertiert. Er ist unreformierbar und muss weg.

Wir brauchen eine neue Medienlandschaft, die sich an den Interessen der Leser, Zuschauer und Hörer orientiert. Das geht nur, wenn diese selbst und direkt die finanziellen Mittel verteilen.

Mit den Überschüssen unseres Steuersystems lässt sich ein Mediengeld von monatlich 20 € pro Wahlberechtigem finanzieren. Das sind 240 € pro Jahr und ein Umsatz von über 14 Milliarden Euro für die gesamte Branche. Als Medien zählen alle Publikationen, die mindestens 50 Artikel veröffentlicht haben. Dabei ist es unerheblich, ob es ein Printmedium, Radio, TV, Blog / Website, Vlog etc. ist. Entgegen dem NS-Schriftleitergesetz bestimmt niemand, was als Journalismus gilt – schon gar nicht das den Regierungsparteien nahe stehende Presseausweis-Kartell, das die Pressefreiheit wie einst Joseph Goebbels als ihr Eigentum definiert.

Alle Medien (vom TV-Sender über Blogger bis zu YouTubern) können sich mit den URLs ihrer Publikationen sowie ihrer Bankverbindung in eine Empfängerliste eintragen. Die Wahlberechtigten sind frei, dieses Budget den Medien ihrer Wahl in beliebiger Proportion zuzuordnen.

Dazu wird eine Website erstellt, auf der die Wahlberechtigten alle Medien finden, denen sie ihr Budget direkt zuordnen wollen. Das Geld wird also nicht an die Bürger überwiesen und von diesen dann umständlich und freiwillig weiter überwiesen, sondern einfach und direkt von den Bürgern ihren jeweiligen Lieblingsmedien zugeordnet.

Beispiel:

Medium

monatlicher Betrag (€)

Tichys Einblick 3,04
Bild Zeitung 1,12
ungeskriptet by Ben 0,80
WDR 0,01
ZDF 0.01
reitschuster.de 1,03
welt.de 0,95
achgut.com 1,29
kontrafunk.radio 1,75
nachdenkseiten.de 0,90
nius.de 1,65
Jasmin Kosubek 1,05
oma-ernas-haekeltipps.de 0,20
Christian Rieck 0,60
hubert-huckeduster.de 0,87
apollo-news.de 1,13
Tim Kellner 0,52
jungefreiheit.de 1,04
jungewelt.de 1,04
pi-news.net 1,00
usw. usw.
Gesamt 20,00

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