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Sonne, CO2 und 26 weitere Klimafaktoren: Wie wahrscheinlich ist die CO2-Theorie?

Diese Seite ist eine Sammlung der wichtigsten Argumente und Gegenargumente zum Thema Klimawandel, CO2 und anderen Theorien hierzu. Sie sind eingeladen, selbst nachzudenken und sich zu fragen, welche Theorie wahrscheinlicher ist.

Dass Sie sich informieren und die Fakten selbst durchdenken, bevor Sie Kampagnen nachlaufen, ist extrem wichtig. Es geht um Billionen von Euro, die weltweit für den Klimaschutz ausgegeben werden sollen, und die dann für andere Dinge fehlen. Es geht um die Frage, ob CO2-Emissionen künftig so unbezahlbar werden, dass nur noch Reiche reisen, Autofahren, Fleisch essen und komfortabel wohnen können, und damit die Gesellschaft völlig zerreißt. Was letztendlich zu wütenden Wählern und der Machtübernahme von Parteien führt, die CO2-Anhänger als Letztes wünschen.

Es geht auch um die Frage, ob die Menschheit das Klima überhaupt retten könnte. Ob tatsächlich (nur) CO2 das Klima steuert. Ob das Klima überhaupt gerettet werden müsste. Ob die Daten, auf denen die Klimawandel-Theorie aufsetzt, für eine wissenschaftliche Theorie überhaupt ausreichen. Ob 97% „der Wissenschaftler“ die CO2-Theorie vertreten oder tatsächlich nur ein Drittel. Es geht auch um die Motive der Wissenschaftler, Medien, Politiker und Großinvestoren.

Übersicht

Da diese Argumente-Sammlung mittlerweile (als einzelne Seite) die umfangreichste im Netz ist, bauen wir gerade ein Inhaltsverzeichnis auf.

1. Verweigerung der Diskussion und Fehleinschätzung der Mehrheitsfähigkeit

„Ein Theorie, die alles erklärt, erklärt nichts.“ (Karl Popper)

Vertreter der CO2-Treibhaus-Theorie machen den gleichen Fehler wie einst Ronald Pofalla beim NSA-Skandal: Sie „erklären die Diskussion für beendet“. Wer Diskussionen ausweicht, ist unglaubwürdig. Denn es gibt viele Argumente, Daten und Theorien zu diskutieren.

Wir von economy4mankind laden die auf dieser Seite zitierten Vertreter der CO2-Treibhaus-Theorie (zum Beispiel Prof. Lesch, Prof. Quaschning) und deren Gegner (zum Beispiel Prof. Mahlberg, Prof. Kirstein) zu direkten Gesprächen miteinander ein, die wir moderieren würden. Werden sie sich trauen?

klimadiskussion

Bildquelle: memegen.de (Website ist mittlerweile offline, daher kein Link)

Beim Thema Klima gibt es überhaupt keinen Konsens, sondern nicht weniger als einen Krieg um die öffentliche Meinung. Die Anhänger der CO2-Treibhaus-Theorie ziehen von Pyrrhussieg zu Pyrrhussieg. Pyrrhussiege sind zu teuer erkaufte Siege in Schlachten, die zur Niederlage im Krieg führen.

Mit der (vor allem in Deutschland) derzeitigen medialen Meinungshoheit im Rücken glauben CO2-Anhänger ihr Ziel zu erreichen, den CO2-Ausstoß der Menschheit gegen Null zu drücken und einen Klimawandel aufzuhalten.

Die CO2-Anhänger werden den Krieg um die öffentliche Meinung verlieren und nichts erreichen, weil sie die wichtigsten Faktoren völlig unterschätzen. Darüber sollten die CO2-Anhänger nachdenken:

  • Der überwältigenden Mehrheit der Weltbevölkerung (vor allem in China, Indien, dem Rest Asiens, den USA, Russland, Mittel- und Südamerika sowie Afrika) ist das Thema CO2 ziemlich bis vollkommen gleichgültig.
  • In der 3. Welt ist so gut wie niemand bereit, sein Streben nach Wohlstand aufzugeben.
  • In den Industrienationen ist so gut wie niemand bereit, auch nur annähernd die Forderungen der CO2-Anhänger zu erfüllen.
  • In den Industrienationen wird es keine nennenswerte CO2-Steuer geben, weil sie u.a. „Autofahren und Reisen nur noch für Reiche“ bedeuten würde. Je höher und wirksamer die CO2-Steuer umgesetzt wird, desto eher verlieren die Parteien, die die CO2-Theorie unterstützen, die Macht an die CO2-skeptischen Parteien. Eine CO2-Steuer, die wirkt, bringt jeweils über 50% für die AfD in Deutschland, die Rassemblement National in Frankreich, die Brexit Party in UK, die Lega in Italien, die Republikaner in den USA, etc.
  • Bei der letzten Europawahl wählte nur jeder 7. deutsche Wahlberechtigte die Grünen, und nur jeder 20. wahlberechtigte EU-Bürger eine der europäischen Grünen Parteien. CO2-Parteien überschätzen ihren Rückhalt bei den Wählern maßlos. Beschließen sie eine hohe (also wirksame) CO2-Steuer, verlieren sie die Stimmen der Mittel- und Unterschicht und fliegen aus den Parlamenten.
  • Alle Klimaabkommen sind eine Farce, weil die größten CO2-Emittenten und praktisch alle Entwicklungsländer gar nicht daran denken, irgendetwas zu ändern. Für Länder der 3. Welt gibt es gar keinen Grund, „Klimaabkommen“ nicht zu unterzeichnen, denn darin wird ihnen Geld für Energieprojekte geschenkt. Und man beachte, wie zum Beispiel China 2030 seine Zusage zurückziehen wird, ab 2030 seinen CO2-Ausstoß zu verringern.
  • Rechnet man China, Indien etc. mit ein, aber auch viele US- und europäische Wissenschaftler, ist mindestens ein Drittel (eher zwei Drittel) der relevanten Wissenschaftler (Physiker, Geologen, Klimaforscher, Geophysiker, Astrophysiker, etc) der Überzeugung, dass CO2 keinen nennenswerten Einfluss auf das Klima hat, sondern die Schwankungen der Sonne.
  • Jeder Daueralarm nutzt sich ab, zumal alle vergangenen angeblichen Deadlines, ab denen es „endgültig zu spät“ sei, abgelaufen sind, ohne dass etwas passiert ist.
  • Eine zunehmende Zahl der Bürger findet die Argumente der CO2-Skeptiker überzeugender.
  • Einer zunehmenden Zahl der Bürger wird es nicht nur immer gleichgültiger, ob sie von den CO2-Anhängern mit dem unzutreffenden Begriff „Klimaskeptiker“ etikettiert werden. Je aggressiver die CO2-Anhänger ihre Forderungen durchzusetzen versuchen, desto stärker wird die Ablehnung.

Wie stehen wir zu Klimawandel und CO2? Warum schließen wir uns nicht „Fridays for Future“ und „Parents for Future“ an? Bevor wir uns zur CO2-Theorie positionieren, wollen wir etwas vorweg erklären: Wir haben ähnliche Ziele, aber aus anderen Gründen und mit anderen Wegen.

2. Sofort raus aus der Atomkraft, Maximalausbau erneuerbarer Energien

Im Gegensatz zur AfD sind wir große Freunde der Windkraft und extreme Gegner der Atomkraft.

Wir von economy4mankind wollen alle Atomkraftwerke sofort schließen. Da wir keine Partei sind, empfehlen wir den Regierungsparteien, den Betreibern der Atomkraftwerke die Rechnung für die tatsächlichen Endlagerungskosten des Atommülls für die gesamte Laufzeit (ca. 1 Mio. Jahre) plus Zinsen in Rechnung zu stellen. Den durch den „Korruptions-Weltrekord des Bundestags“ (mehr dazu hier und hier) zustande gekommenen Atommüll-Deal der Atomkonzerne, dem auch die Grünen zugestimmt haben, würden wir für nichtig erklären. Die Atomkonzerne wären augenblicklich bankrott, und der Staat als Gläubiger hätte die sofortige Verfügungsgewalt zur Schließung der Atomkraftwerke.

Wir wollen auch den maximal möglichen Ausbau erneuerbarer Energien, und nur unser Steuersystem bietet die Mittel dazu. Da die erforderlichen Speichertechnologien noch nicht ausgereift sind, wird die technische Umsetzung ca. 30-40 Jahre dauern. In dieser Zeit kommt, man realistisch betrachtet, um den Betrieb von Kohle- und Gaskraftwerken nicht herum.

Wir haben also ähnliche Ziele wie Grüne, Fridays For Future, Greenpeace & Co., und wir können helfen, diese Ziele zu erreichen. Zu unseren Zielen gehört auch die größtmögliche Energieversorgungsautonomie jedes Landes – nicht nur Deutschlands. Keine Kriege mehr um Öl, Gas und Uran.

3. Preisexplosionen bei Öl, Gas und Kohle erzwingen Energiewende

In spätestens 100 Jahren wird durch die steigende Weltbevölkerung (UN-Prognose: 9,7 Milliarden im Jahr 2100) und den steigenden Pro-Kopf-Verbrauch kein bezahlbares Öl mehr verfügbar sein. Selbst die kanadischen Ölsande werden dann zu teuer sein. Es wird noch Öl geben, aber dessen Preis wird aufgrund gigantischer Nachfrage und geringem Angebot weit jenseits von (inflationsbereinigt) 1.000 Dollar pro Barrel (159 Liter-Einheit im Ölhandel) liegen. Bei solchen Preisen ist keine Massenmobilität mit Autos mehr möglich. Mit Öl zu heizen wird zum Luxus. Flüge und Schiffstransporte mit Öl als Treibstoff werden extrem teuer.

Bei der Kohle steht weltweit ein aktueller Jahresverbrauch von fast 6,3 Milliarden Tonnen eine Reserve von 698,66 (2014) Milliarden Tonnen gegenüber. Gäbe es kein Bevölkerungswachstum und keinen steigenden Pro-Kopf-Verbrauch, würde die Kohle für 106 Jahre reichen. Rechnet man die Steigerungen bei Weltbevölkerung und Pro-Kopf-Verbrauch mit ein, dürfte Kohle in 50-60 Jahren weitgehend ausgebeutet bzw. unbezahlbar sein. Braunkohle würde knapp 200 Jahre reichen, bei steigendem Verbrauch für ca. 100 Jahre.

Gas würde bei konstanter Weltbevölkerung und Pro-Kopf-Verbrauch ca. 53 Jahre reichen, mit Fracking und massiver Grundwasserverseuchung vielleicht ein paar Jahrzehnte mehr.

Uran / Atomkraft ist durch das Atommüll-Problem völlig indiskutabel. Einschließlich vermuteter Vorräte wäre in spätestens 90 Jahren mit Uran und Atomkraft ohnehin Schluss, einschließlich steigendem Verbrauch in ca. 50 Jahren. Wie weit „Schnelle Brüter“ die Reichweite verlängern können, und ob eine Lösung für das Atommüll-Problem gefunden wird, ist keine planbare Energie-Zukunft.

Fazit: Die in wenigen Jahrzehnten anstehenden Preisexplosionen machen eine Energiewende unverzichtbar. Jedes Land muss mit Windkraft, Wasserkraft, Photovoltaik, Geothermie, Solarthermie etc. autonom und möglichst dezentral seine Energieversorgung und Mobilität sicherstellen. Fossile Brennstoffe haben durch ihre Endlichkeit keine Zukunft.

CO2 ist nicht der Grund, nach Alternativen zu suchen.

4. Vorbemerkung: Es gibt keine Klimaleugner

Höchst relevant ist der bei Klimawandel-Themen generell enorm hohe Anteil der CO2-Skeptiker unter den Lesern alternativer Medien. Bei Spiegel, SZ & Co. ist das anders, weil Kommentare von CO2-Skeptikern größtenteils gelöscht werden und fast nur die Anhänger der CO2-Theorie übrig blieben. Das Ergebnis ist eine Meinungsblase, durch die weder die Massenmedien noch ihre Fans mitbekommen, wie die Meinung außerhalb ihrer Blase ist.

Es gibt übrigens keine Klimaskeptiker oder Klimaleugner. Niemand leugnet, dass es ein Klima gibt. Vollkommen strittig sind jedoch die Ursachen, durch die es schwankt.

5. Kein Interesse an CO2: China, Indien, USA, Dritte Welt

Was haben China, Indien, die USA und alle Schwellen- und Entwicklungsländer gemeinsam? Niemand von ihnen verpflichtete sich in den „Klimaabkommen“ zu CO2-Reduzierungen.

Zum Beispiel China verpflichtete sich zu geringfügig weniger relativen Emissionen, die es automatisch durch modernere und effizientere Kohlekraftwerke erreicht (259 Gigawatt sind in Bau, was endcoal.org einen „Kohle-Tsunami“ nennt). China wird also trotz einer Senkung der CO2-Intensität der chinesischen Wirtschaft mehr Kohlestrom erzeugen und in absoluten Zahlen die CO2-Emissionen steigern.

Heinz Horeis, gelernter Physiklehrer und Wissenschaftsjournalist u.a. für „Bild der Wissenschaft“, beschrieb die „Halluzination vom Klima-Verbündeten China“. Er zitiert Ding Zhongli, den Vizepräsidenten der chinesischen Akademie der Wissenschaften und Chinas wichtigsten Klimaforscher. Ding veröffentlichte am 7.9.2009 in der Pekinger Zeitschrift „Science Times“ einen Artikel, in dem er feststellte, dass es keine verlässlichen wissenschaftlichen Belege dafür gibt, dass Temperaturanstieg und CO2-Konzentration gesichert voneinander abhängen. Die globale Temperatur könne auch von der Sonne bestimmt werden. Die menschliche Aktivität könne deshalb nicht der einzige Faktor für den Temperaturanstieg der letzten hundert Jahre sein. Warum, so fragt er, legten die Industriestaaten dann ein solch „fragwürdiges wissenschaftliches Konstrukt“ auf den Verhandlungstisch? Weil ihre wahre Absicht nicht die Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs sei, sondern die Beschränkung der wirtschaftlichen Entwicklung der Schwellen- und Entwicklungsländer.

Am 24.04.2017 gab das Institute of Atmospheric Physics der Chinese Academy of Sciences bekannt, dass es im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprogramms eine signifikante Klimabeeinflussung durch solare Aktivitätsschwankungen gefunden hat (siehe auch unten: Zwischenüberschrift „Faktor Sonne“). Siehe auch Publikation der „American Association for the Advancement of Science“.

Statt in CO2- und Klima-Panik zu verfallen, bauen China und Indien derzeit 600 zusätzliche Kohlekraftwerke. Wenn es heißt, dass praktisch alle Schwellen- und Entwicklungsländer die Klima-Abkommen unterstützen, muss man genauer hinsehen: Diese Länder verpflichten sich zu rein garnichts und freuen sich, dass sich Länder wie Deutschland eventuell Fesseln anlegen (noch hat Deutschland nichts wirklich beschlossen). Schwellen- und Entwicklungsländer unterzeichnen nicht aus klimatischen, sondern ökonomischen Gründen.

Nur 16 der 197 Länder, die das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet haben, haben einen „nationalen Klimaaktionsplan“ definiert, um die Zusagen möglicherweise auch zu erfüllen. Von den europäischen Industrienationen hat dies nur Norwegen vor. Großbritannien und Schweden nutzen das Thema CO2, um neue Atomkraftwerke politisch durchzusetzen.

Zusammengefasst: Sofern die Reduzierung von CO2 tatsächlich das behauptete Horrorszenario verhindern würde, könnte Deutschland mit seinem Anteil von 2,3% auch gemeinsam mit den anderen eventuell CO2-reduzierenden Ländern nicht im Entferntesten die Emissionen von China, Indien, den USA, Russland und dem Rest der Welt ausgleichen. Es bleibt also lediglich die Frage, ob man mit gutem Beispiel voran geht und bereit ist, durch den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit (die zum Großteil auf billiger Energie basiert) ökonomisch erheblich abzurutschen.

Argument Nr. 1: Es gibt 28 Klima-Faktoren

Wir sind aus den oben genannten Gründen (Punkte 1 und 2) für einen schnellstmöglichen (das heißt buchstäblich: schnell und möglich) Umstieg auf regenerative Energien. Was uns von anderen Gruppierungen unterscheidet: CO2 ist nicht unser Motiv. Wir müssten erst überzeugende Beweise sehen, bevor wir uns der CO2-Theorie, Scientists for Future & Co. anschließen.

„Das ist alles wissenschaftlich bewiesen und unstrittig“ ist das Totschlagargument der CO2-Anhänger. Dabei ist es genau umgekehrt. Geht man bei Auseinandersetzungen in die Details, flüchten die CO2-Anhänger in den Verweis auf angebliche Autoritäten, weil sie die nachfolgenden Gegenargumente nicht entkräften können.

Klimawandel-Anhänger gehen von der kindlich-naiven Annahme aus, dass das Wetter und Klima immer recht stabil sein müsse. Sie stellen sich das Klima als eine Art Maschine vor, die immer auf die gleiche Weise funktioniert und jedes Jahr sehr ähnliche Temperaturen, Regenmengen, Schneemengen, Sonnenstunden, Winde, etc. erzeugt. Und wie bei einer Maschine glauben sie, der Mensch könne sie steuern.

Fakt ist: Die CO2-Anhänger schließen alle anderen Faktoren aus, obwohl andere Faktoren viel überzeugender sind, vor allem Sonnenintensität und Wolkenbildung. Diese Faktoren (die größtenteils miteinander verbunden sind) beeinflussen das Klima:

  1. Sonne mit ihren Schwankungen bei Elektromagnetismus, UV-Strahlen, etc.
  2. Wasserdampf / Wolkenbildung durch Aerosole
  3. Ozeane (als Puffer für Temperaturen, Quelle für Verdunstung, Abgabe von CO2 bei Erwärmung, Aufnahme von CO2 bei Abkühlung)
  4. Natürlich schwankende Meeresströmungen wie El Nino und La Nina (El Niño-Southern Oscillation, ENSO) – das Ereignis 2015/16 war das drittstärkste seit 65 Jahren
  5. Milancovic-Zyklen (zyklische Schwankungen bei Erdumlaufbahn, Achsenneigung, etc.)
  6. Albedo (Reflexionsgrad und Reflexionsflächen von Eisflächen, Wolken, etc.)
  7. Natürliche Schwankungen des Erdmagnetfelds
  8. Atmosphären-Zusammensetzung, Luftverschmutzung und dämmende Schmutzpartikel
  9. Abholzung der Wälder durch den Menschen
  10. Hitzeflächen (Städte)
  11. Kosmische Strahlung
  12. Gase wie CO2, Methan, Distickstoffmonoxid (Lachgas) und Fluorchlorkohlenwasserstoffe
  13. Vulkaneruptionen (vor allem unter Wasser)
  14. und 15 weitere

Das „CO2-Wahrheitsministerium“ – das IPCC – sagt selbst in seinem Klimabericht auf Seite 774: „In climate research and modelling, we should recognise that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible.“

Übersetzung:

„In der Klimaforschung und -modellierung sollten wir erkennen, dass es sich um ein gekoppeltes nichtlineares chaotisches System handelt und dass daher eine langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist.“ (IPCC, Klimabericht, Punkt 14.2.2.2., Seite 774)

Wie kann man Klimawissenschaftler ernst nehmen, die bis auf CO2 sämtliche anderen Klimafaktoren einfach ignorieren?

Nach heutigem Stand der Wissenschaft ist die CO2-Theorie lediglich ein Computermodell, das auf falschen Annahmen und nachweislich manipulierten Daten basiert. Die CO2-Theorie ist nicht zu 100% falsch, aber maßlos übertrieben und in ihrer tatsächlichen Wirkung irrelevant. Die behauptete Wirkung von CO2 ist experimentell und empirisch widerlegt. Ein Naturgesetz (Henry-Gesetz) ist hingegen, dass das CO2 der Temperatur folgt, weil die Ozeane es nach einer Erwärmung ausgasen und bei einer Abkühlung aufnehmen. Der kausale Zusammenhang von Temperatur und CO2 ist also genau umgekehrt. Damit sind CO2-Einsparungen und die CO2-Steuer so sinnlos wie Gebete oder eine Steuer auf Büroklammern.

Nachfolgend werden Sie viele Quellenangaben finden. Eine typische und entlarvende Reaktion der CO2-Anhänger: Wenn man kein Gegenargument hat, diffamiert man die Quellen bzw. Personen. Die auf dieser Seite zitierten Quellen sind eine Mischung aus erklärten CO2-Skeptikern und wissenschaftlichem Establishment – von Physik- und Chemie-Nobelpreisträgern bis zu Leitern von Wetterämtern und Professoren aus dem Bereich der Klimaforschung.

Argument Nr. 2: Haupt-Klimafaktor – die Sonne

Die Temperaturen aller Planeten des Sonnensystems hängen von der Sonne ab. Die Sonne strahlt jeden Tag etwa 1.000 Watt pro Quadratmeter auf die Erde. Fragen Sie mal Photovoltaik-Experten nach den Leistungen und den Schwankungen der Sonnenenergie. Wie kann man da die Sonne von Klimatheorien ausklammern? CO2-Anhänger unterstellen entgegen der Realität, dass die Sonnenenergie immer vollkommen konstant ist.

Tatsächlich schwankt die Sonnenenergie in mehreren unterschiedlich langen Intervallen. Der kürzeste Intervall ist der 11-Jahres-Zyklus, den wir hier auf dieser Grafik der NASA sehen:

nasa sonnenschwankungen 11 jahres zyklus

Ein wirklich seriöser Klimaforscher kann diesen Faktor nicht übersehen. Das ist einfach nicht möglich. Überlegen Sie selbst: Warum blenden Vertreter der CO2-Theorie die Sonne aus? Könnte dahinter eine politische Agenda und / oder der Konformitätsdruck stecken? Oder welche andere Erklärung ergibt einen Sinn?

sonne energie klimawandel

Wie sehr Energieschwankungen der Sonne die Temperaturen beeinflussen, erleben wir jeden Tag / jede Nacht, und auch jedes Jahr im Laufe der Jahreszeiten. Die Erde mit einem Durchmesser von 12.700 Kilometern ist 150 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt, dreht sich und kippt im Sommer und Winter jeweils um einen Winkel von 23,4 Grad vom Äquator. Das heißt: Temperaturunterschiede in Deutschland von bis zu Minus 20 Grad im Winter und bis zu Plus 40 Grad im Sommer hängen von der Sonne ab.

Nehmen wir nun an, die Energieemissionen der Sonne stiegen in 100 Jahren um 0,0002% – müsste dann nicht die Durchschnittstemperatur der Erde um etwa 2 Grad steigen? Sogar die Wikipedia-Admins, die mehrheitlich Anhänger der CO2-Theorie sind, lassen im Edit-War folgendes stehen: „In Jahren mit verminderter Fleckenanzahl verringert sich ebenfalls die Sonnenstrahlung um etwa 1 ‰. Die Jahre zwischen 1645 und 1715, das so genannte Maunderminimum, während dessen keine Sonnenflecken beobachtet wurden, fallen mit der Kleinen Eiszeit zusammen. Es ist jedoch nicht geklärt, ob die geringen Änderungen der Sonnenaktivität ausreichen, Klimaveränderungen zu erklären.“

Warum klammern Anhänger der CO2-Theorie die Energie der Sonne aus und halten sie für nahezu konstant? Warum halten sie das „nicht Geklärte“ für geklärt? Wir würden das gern verstehen.

Vielleicht haben Sie schon einmal etwas vom Maunder-Minimum gehört. Edward Maunder war ein Astronom, der Sonnenflecken (die durch hohe Energie/Aktivität entstehen) beobachtete. Seine Forschung ermöglichte das Erkennen der Korrelation der Temperatur der Erdatmosphäre und der Sonnenflecken bzw. der Energieschwankungen der Sonne. Nun ist eine Korrelation noch kein Beweis.

Den Beweis und einen überzeugenden Zusammenhang zwischen Sonnenstrahlung und Atmosphärentemperatur bieten seit 2008 die Geologen, Astronomen und Paläoklimatologen Henrik Svensmark, Nir Shaviv und Jan Veizer. Bezeichnenderweise verweigerten die wissenschaftlichen Fachpublikationen lange Jahre ohne Begründung die Veröffentlichung, weil sie den CO2-Mythos zerstört.

Sie betrachten die Klimaentwicklung über 500 Millionen Jahre hinweg und kommen zu der Erkenntnis, dass die Sonne und die kosmische Strahlung die Wolkenbildung beeinflussen, die wiederum das Sonnenlicht reflektieren und das Klima beeinflussen:

Meteorologie-Professor Horst Mahlberg erläutert in diesem Vortrag, warum die Klimaschwankungen ihre natürliche Ursache in den Schwankungen der Sonne haben:

Die Erklärung des Faktors „Schwankungen der Sonnenemissionen“ – den die CO2-Anhänger leugnen – erscheint uns sehr überzeugend. Schließlich erleben wir jeden Tag und in jedem Wechsel der Jahreszeiten, wie stark die Sonne unsere Temperaturen dominiert.

Argument Nr. 3: Physik – Je mehr CO2, desto geringer die Wirkung

Die Vertreter der CO2-Treibhaustheorie verkünden ein Horrorszenario eines geradezu verglühenden Planeten, wenn im Vergleich zum heutigen Niveau (rund 415 ppm bzw. 0,0415%) zusätzliches CO2 emittiert wird.

Damit disqualifizieren sich diese Vertreter als Wissenschaftler. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Wirkung von zusätzlichem CO2 gegen Null tendiert. Das heißt: CO2 ist durchaus Klimawirksam, und zwar nach der Devise: Je niedriger das Niveau, desto stärker der Effekt. Bei einer Steigerung von Null auf 20 ppm würde die Temperatur um ca. 1,5 Grad Celsius steigen. Bei einer Steigerung von 20 auf 40 ppm stiege die Temperatur um weitere 0,3 Grad, und dann sinkt die Kurve „Temperatursteigerung im Verhältnis zur CO2-Steigerung immer weiter gegen Null.

Wenn der CO2-Gehalt der Atmosphäre von heutigen rd. 415 ppm um weitere 20 ppm steigt (das wären die Gesamtemissionen der Menschheit in 30 Jahren), steigt die Temperatur um etwa 0,02 Grad in den nächsten 30 Jahren. Und das auch nur unter der Voraussetzung, dass alle anderen Klimafaktoren keine Rolle spielten und es kein „Global Greening“ durch stärkeres Pflanzenwachstum gäbe.

Maximal 0,02 Grad „menschengemachter Klimawandel“ in den nächsten 30 Jahren stehen in keinem Verhältnis zu den hysterischen Verkündungen der CO2-Glaubenslehre.

co2-effekt-klima

Die obige Grafik basiert auf dem „Zwischenbericht der Enquete Kommission des Bundestags, Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“, Punkt 2.3.1., Seite 191 (Quelle: dip21.bundestag.de/dip21/btd/11/032/1103246.pdf). Dort schreiben die 10 Professoren im Auftrag des Bundestags:

„Da die CO2-Absorptionsbanden bereits weitgehend gesättigt sind, nimmt der Treibhauseffekt durch zusätzliches CO2 nur noch mit dem Logarithmus der CO 2-Konzentration zu.“ (Enquete Kommission des Bundestags, Drucksachen 11/533, 11/787, 11/971, 11/1351)

Diplom-Meteorologe Klaus-Eckart Puls, ehemaliger Leiter der Wetterämter Essen und Leipzig, erklärt die obige Grafik und die physikalischen Fakten der CO2-Sättigung:

Was kann das CO2 in Bezug auf das Klima überhaupt leisten? Dieser Frage ging Klaus-Eckart Puls anhand von Original IPCC Berichten nach. Dabei stellte er u.a. fest, dass die theoretische Größe der sogenannten Klimasensitivität ECS seitens des IPCC häufig mit 1,2 °C (bei Verdopplung der CO2 Konzentration) benannt wird, während das Max-Planck-Institut in Hamburg diese für die Realität noch kleiner annimmt, nämlich „nur wenige Zehntel Grade“.

Argument Nr. 4: Angeblich enorme Wirkung durch zusätzliches CO2 auf Klima experimentell nicht bewiesen, sondern begrenzte Wirkung belegt

Jede wissenschaftliche Theorie muss jederzeit von Jedermann experimentell wiederholbar sein, wenn sie als bewiesen gelten soll. Vor allem, wenn es um Physik und Chemie geht.

CO2 hat eine Wirkung auf das Klima, die (siehe Argument Nr. 2) jedoch vernachlässigbar gering ist. Die dramatischen Behauptung einer nennenswerten Klima-Wirkung von zusätzlichem CO2 wurde nie in experimentell verifiziert. Ein solches Experiment ist ein ganz einfacher Versuchsaufbau: Ein luftdicht verschlossenes Glasgefäß mit einer Atmosphäre mit z.B. den aktuellen 415 ppm CO2, und eines mit z.B. 515 ppm. Dies setzt man einer Lampe aus, die möglichst Sonnen-ähnliche Emissionen hat, und misst die Differenz.

Auf YouTube sieht man angebliche experimentelle Nachweise, die in ihrer Struktur und ihrem Fake-Aufbau den Video-„Beweisen“ über Freie Energie ähneln: Während bei „Freie Energie-Generatoren“ immer eine Energiezufuhr (Batterien, Kabel oder Induktionsschleifen) versteckt sind, sind bei CO2-„Klimabeweisen“ die Lampen näher am einen Gefäß als am anderen, die Thermometer manipuliert, die Videos geschnitten oder die Gase ganz anders zusammengesetzt als behauptet.

Auch das CO2-Experiment des von uns wirklich geschätzten Prof. Volker Quaschning beweist etwas ganz anderes als die Interntion und Aussage des Professors – nämlich das komplette Potential von CO2 bei nahezu 1 Million parts per million (ppm). Prof. Quaschning beweist damit unfreiwilligerweise die Richtigkeit von Argument Nr. 3 (siehe oben).

Wir haben ihn auf sein Experiment hin angeschrieben und gebeten zu erklären, warum er ein Gefäß mit 100% CO2 bzw. 1 Million ppm füllt, um einen Effekt von 0,6 Grad Celsius zu beweisen, also die 2.500-fache Konzentration des CO2-Gehalts von rund 400 ppm / 0,04% in der Atmosphäre.

Oder noch relevanter: Dass ein Experiment den Unterschied der Wirkung von 400 im Unterschied zu 500 ppm CO2 auf die Temperatur nachweist. Eine um 100 ppm gestiegene Konzentration bedeutet, dass sich von 1 Million Molekülen lediglich 100 O2-Moleküle mit je einem Kohlenstoff-Atom zu einem CO2-Molekül verbunden haben. Also wurde 1 von 10.000 O2 Molekülen gegen ein CO2-Molekül ausgetauscht. Das ist der Unterschied, um den sich die ganze CO2-Debatte dreht: Hat eineZehntausendstel Änderung der Anteile der Luft die Kraft, das Klima zu verändern? Unwahrscheinlich.

Kommen wir dazu zurück auf Prof. Quaschnings Experiment: Wenn 1 Million ppm einen Unterschied von 0,6 Grad bewirken, dann bewirkt eine Steigerung von 400 auf 500 ppm ein Zehntausendstel davon, also einen Temperaturunterschied von 0,00006 Grad. Damit hat Prof. Quaschning die Erklärung von Diplom-Meteorologe Klaus-Eckart Puls (siehe Argument Nr. 2) bewiesen, dass die Wirkung ab den aktuellen 415 ppm CO2 gegen Null tendiert, und dass CO2 irrelevant für die Steigerung der Atmosphärentemperatur um maximal 1,5 Grad in den letzten 150 Jahren ist.

Eine Falsifizierung der CO2-Theorie zeigt zum Beispiel Dr. Michael Schnell, ehemals Universität Rostock.

Wer ohne experimentellen Beweis dem (ohnehin extrem gering konzentrierten, siehe Argument Nr. 4) CO2 eine nicht haltbare Wirkung zuschreibt und alle sachlichen Gegenargumente einfach mit einer angeblichen Mehrheit des akademischen Establishments (die es gar nicht gibt) abbügelt, ist per Definition kein Wissenschaftler.

Argument Nr. 5: Relationen und Konzentrationen – 51,5 Billiarden Tonnen Atmosphäre und 1ppm CO2 pro Jahr

Ja, CO2 kann das Klima beeinflussen – bei extrem hoher Konzentration (siehe oben). Nur sind wir von dieser Konzentration etwa 99,96% entfernt.

CO2-Anhänger argumentieren oft mit rund 37 Milliarden Tonnen CO2, die die Menschheit jedes Jahr produziert. Das hört sich zunächst beeindruckend viel an, ist aber irrelevant. Relevant ist die Frage, wie hoch die Emissionen in Relation zum Gesamtvolumen der Erdatmosphäre liegen (kuriose Randnotiz: Die Erdatmosphäre wird nicht in Kubikmetern, sondern in Tonnen gemessen, obwohl Gas kein nennenswertes Gewicht hat). Ein Quadratmeter Atmosphäre (also 1 Quader mit 1 Quadratmeter Grundfläche und einer Höhe bis zur Grenze der Atmosphäre zum Weltraum) hat eine Masse von etwa 10 Tonnen.

Die gesamte Erdatmosphäre hat eine Masse von 51,5 Billiarden Tonnen (51.500.000.000.000.000 Tonnen).

37 Milliarden Tonnen Emissionen durch die Menschheit sind jährlich lediglich weniger als 1 Millionstel, nämlich 0,00000072 % des Gesamtvolumens. Anders ausgedrückt:

Die gesamten Emissionen der Menschheit steigern die CO2 Konzentration um weniger als 1 ppm (parts per Million) pro Jahr.

Das ist Nichts. Und dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass die Pflanzen CO2 aufnehmen, stärker wachsen und die Erde stärker ergrünt – das so genannte „Global Greening“. Berücksichtigt ist dabei auch nicht die CO2-Aufnahme und -Abgabe der Ozeane.

Eine der prominentesten Vertreterinnen der CO2-Theorie – die Redaktion der WDR-Sendung „Quarks & Co“ – versucht auf dieser Seite, die wundersame Zauberkraft der extrem geringen Konzentration zu begründen. Wenn nur eines von 2.500 Molekülen in der Luft CO2 ist – wie kann es dann die Temperatur beeinflussen? Mal abgesehen davon, dass die Gesetze der Physik und die Daten von Temperaturen beweisen, dass CO2-Konzentration den Temperaturen folgt, stellt die Redaktion einfach eine nachweislich falsche Behauptung in den Raum: „Mehr CO2 führt zu steigenden Temperaturen, das führt zu mehr Wasserdampf und verstärkt den Treibhauseffekt.“

Weiter schreibt die Quarks & Co-Redaktion: „Die Treibhausgase (Wasserdampf, CO2, Methan und andere) in der Atmosphäre verhindern aber, dass die Wärmestrahlung sofort ins Weltall entweicht. Stattdessen wird sie teils erneut zurück zur Erde geschickt.“ Diese Behauptung ist durch nichts bewiesen und empirisch widerlegt. Hier wird „Hogwarts-Physik“ propagiert, in denen eines von 2.500 Molekülen die Macht hat, das Klima zu beeinflussen. Dabei schaffen es die chaotisch durch die Atmosphäre wirbelnden Hogwarts-CO2-Moleküle, immer nur in Richtung Erdoberfläche und nie in Richtung Sonne zu reflektieren. 100 Punkte Abzug für Slytherin!

In spätestens 100 Jahren ist Schluss mit der Verbrennung fossiler Brennstoffe, weil die Rohstoffe dann erschöpft sein werden (siehe oben). Würde die Menschheit bis dahin Öl, Kohle und Gas verbrennen, würde die CO2-Konzentration um weniger als ein Zehntausendstel, nämlich 0,000072 % steigern. In 100 Jahren würde die Konzentration also um maximal 72 ppm steigen. Damit wären wir ein einem Bereich von rund 487 ppm. Das ist für die meisten Pflanzen deutlich unter dem Optimum. In Gewächshäusern setzen Landwirte künstlich CO2 zu, um bei 600 – 1.600 ppm ein optimales Pflanzenwachstum zu erreichen. Die für Menschen als gesundheitsbeeinträchtigend definierte Grenze liegt bei 5.000 ppm. Problem bei 487 ppm in 100 Jahren? Keins. Das Problem liegt in der Endlichkeit der fossilen Rohstoffreserven (siehe oben).

Man könnte noch darüber streiten, ob und wie stark sich das CO2 in manchen Schichten trotz Windverwirbelung konzentriert. Selbst wenn man eine oder sogar 3 Nachkommastellen streicht:

Die CO2-Emissionen der Menschheit sind irrelevant in Relation zur Gesamtmasse der Atmosphäre. CO2-Emissionen berücksichtigen nicht einmal, dass dadurch die Konzentration nicht 1:1 steigt, weil Pflanzen das CO2 aufnehmen. Mit steigendem CO2 in der Erdatmosphäre ist die Landmasse nachweislich grüner geworden:

Viel relevanter sind die Ozeane, die rund 70% der Erdoberfläche bedecken:

Argument Nr. 6: Ozeane und 9 Fehler bei Al Gore – CO2 folgt der Temperatur

Der CO2-Hype begann mit Al Gore’s Filmen und Vorträgen „Eine unbequeme Wahrheit“ (An Unconvenient Truth). Dort präsentiert er eine Grafik mit CO2- und Temperaturkurven, die relativ parallel zu verlaufen scheinen.

Schaut man genauer hin, tun sie das auch – allerdings ist die Kausalität umgekehrt. Das CO2-Level folgt (in geringem Umfang) der Temperatur, nicht umgekehrt. Die Ursache dafür sind die Ozeane: Wird es wärmer, geben sie CO2 ab. Kühlt es ab, nehmen die Ozeane CO2 auf. Dieser physikalische Effekt ist unstrittig. Ein echter Physiker weiß das. Um so erstaunlicher ist, dass selbst Physik-Professoren unter den CO2-Anhängern diese Tatsache ignorieren, wenn sie CO2-Konzentrationen bei Temperaturänderungen nicht als Folge anerkennen, sondern als Ursache propagieren. Auch die von den CO2-Anhängern gern verwendeten Grafiken mit der seit 1880 stetig ansteigenden CO2-Kurve, die man im obigen Video ab 0:52 min. sieht, zeigt den Sommer-Winter-Rhythmus. Warum ignorieren das die CO2-Treibhaus-Theoretiker? Weil es ihre Theorie zunichte macht.

Typisch für CO2-Anhänger ist die Manipulation von Grafiken, vor allem durch 3 Methoden:

  • Zeitraum so willkürlich ausschneiden, dass die Daten zur These passen (bei größeren Zeiträumen brechen die Thesen zusammen)
  • Skala nicht bei Null beginnen lassen, um geringe Änderungen dramatisch wirken zu lassen
  • Je nach Ziel Herein- oder Herauszoomen, um dramatischer auszusehen oder Zusammenhänge zu verfälschen.

Al Gore hat in seinen Präsentationen diese Manipulationstechniken angewendet. Seine Grafik ist in manipulativer Weise so groß gewählt (1 Strich auf der x-Achse sind 50.000 Jahre), dass man die 800 Jahre Zeitverzögerung, mit der das CO2-Level der Temperatur folgt, nicht erkennen kann.

Dies ist die Grafik, um die es geht:

al gore grafik co2 temperaturen langzeit unbequeme wahrheit

2007 befand der britische High Court of Justice (vergleichbar mit dem deutschen Bundesgerichtshof) unter Berufung auf Wissenschaftler, zu denen teilweise sogar der IPCC gehörte (!), dass Gore’s Film 9 unwahre bzw. wissenschaftlich nicht haltbare Behauptungen aufstellte:

  1. Gore behauptete, in naher Zukunft würde Grönlands Eis abschmelzen und der Meeresspiegel um 7 Meter steigen. Das Gericht urteilte, dass es dafür keine Belege gebe, und dass dies – wenn überhaupt – in mindestens einem Jahrtausend geschehe.
  2. Gore behauptete, die Südseeinseln würden untergehen. Das ist falsch (siehe unten unter „Meeresspiegel“).
  3. Gore behauptete, der Golfstrom nach Europa würde bald kollabieren. Auch das ist falsch. Das Gericht urteilte nach Expertenanhörungen, der Golfstrom könne sich allenfalls ein wenig verlangsamen.
  4. Das Gericht urteilte, dass die Grafik (siehe oben) „die Behauptungen von Al Gore nicht stützt, dass die Temperaturen dem CO2 folgen“.
  5. Das Gericht urteilte, dass der von Gore behauptete Zusammenhang von CO2 und geringerer Schneemenge am Kilimandscharo nicht nachweisbar ist.
  6. Das Gericht urteilte, dass der von Gore behauptete Zusammenhang von CO2 und der Trockenheit am Tschad-See nicht nachweisbar ist.
  7. Das Gericht urteilte, dass der von Gore behauptete Zusammenhang von CO2 und dem Hurricane Katrina nicht nachweisbar ist.
  8. Das Gericht urteilte, dass der von Gore behauptete Zusammenhang von CO2 und einem Ertrinken von Eisbären nicht nachweisbar ist. Bekannt geworden sind lediglich 4 ertrunkene Eisbären, ohne erkennbaren Zusammenhang zur Erderwärmung und CO2.
  9. Das Gericht urteilte, dass der von Gore behauptete Zusammenhang von CO2 und Korallenbleiche nicht nachweisbar ist, da es hier andere Faktoren gibt wie zum Beispiel Meeresverschmutzung und Überfischung.

Der Film wurde als „politischer Film“ eingestuft und darf in britischen Schulen nicht ohne die Hinweise auf die unzutreffenden / nicht haltbaren Behauptungen gezeigt werden.

Begünstigt durch die von ihm mit inszenierte Klimahysterie gilt mittlerweile als erster „Klimawandel-Milliardär“.

Argument 6a: Wie CO2-Anhänger Fakten und Unwahrheiten vermischen: CO2 und Temperatur – was folgt was?

Eine oft von CO2-Anhängern zitierte Seite ist klimafakten.de – eine Seite, die gelinde gesagt ihrem Namen nicht gerecht wird und wie in Janoschs Kinderbuch „Lari Fari Mogelzahn“ Tatsachen so geschickt mit Unwahrheiten mischt, dass die Leser denken: „Aussage X ist wahr, das weiß ich. Aussage Y kann ich nicht beurteilen. Wenn jemand X und Y behauptet, und X stimmt, wird Y wohl auch stimmen.“

klimafakten.de schreibt zum physikalisch unbestreitbaren Naturgesetz, dass Ozeane bei Erwärmung CO2 abgeben und bei Abkühlung aufnehmen;

„Fakt ist: CO2 ist die Hauptursache des gegenwärtigen Klimawandels, auch wenn das bei anderen Klimawandeln in der Erdgeschichte anders gewesen sein mag. Eiszeitalter sind durch einen Wechsel von Eis- und Warmzeiten geprägt. Wenn die Erde aus einer Eiszeit kommt, wird die Erwärmung tatsächlich nicht durch Kohlendioxid verursacht, sondern durch Veränderungen der Erdumlaufbahn und der Erdachse. Infolge des Temperaturanstiegs geben dann die Meere CO2 ab, das die Erwärmung verstärkt und über den gesamten Planeten verteilt. In Wahrheit stimmt also beides: Steigende Temperaturen führen zu einem CO2-Anstieg in der Atmosphäre, und CO2 führt zu einer Erwärmung. … Bei genauer Betrachtung jedoch folgt der CO2-Anstieg dem Temperaturanstieg um ungefähr 1000 Jahre.“ (Quelle)

Klassisch Lari Fari Mogelzahn: Fakten werden anerkannt und mit der falschen Behauptung vermischt. Wobei hier eine absurde Endlosspirale ewiger Erwärmung beschrieben wird. Denken Sie einfach mal mit:

Wenn steigende Temperaturen zu einem CO2 Anstieg führen (was korrekt ist), und dieser CO2 Anstieg wiederum die Temperaturen steigen ließe, dann gäbe es eine Endlosspirale aus immer weiter steigenden Temperaturen, bis die Ozeane verdampfen und der Planet buchstäblich verglüht.

Erkennen Sie die Absurdität? Das ist nicht nur das Gegenteil von Logik, es ist auch durch die Daten der Erdgeschichte widerlegt (siehe z.B. erste Grafik auf dieser Seite).

Argument Nr. 7: Argument Nr. 7: Der 97% Konsens ist eine Statistikfälschung und wäre auch irrelevant: Wissenschaft ist keine Demokratie

„Wenn es Wissenschaft ist, gibt es keinen Konsens. Wenn es Konsens gibt, ist es keine Wissenschaft. (Michael Crichton)

Eine angebliche 97%ige Mehrheit der Wissenschaftler ist Propaganda auf dem Niveau von nordkoreanischen Wahlergebnissen. „97% aller Bischöfe sind der Meinung, dass Gott existiert“ ist kein Gottes-Beweis. Die Bundesregierung behauptet, es seien sogar 99,84%. Das riecht dermaßen nach Gleichschaltung und einer manipulierten Zahl, dass jeder echte Journalist prüfen müsste, wie eine solche extreme Zahl zustande kommt.

Wie der 97% Mythos zustande kam, Teil 1

In fast jeder Klimadebatte wird behauptet, dass 97% der Wissenschaftler hinter den Behauptungen stehe, dass der Klimawandel menschengemacht sei und durch unseren CO2-Ausstoss produziert werde. Der Autor Mark Steyn ging der Frage nach, woher diese Zahl stammt. Sie stammt aus einer Umfrage, die im Rahmen einer Dissertation von M. R. K. Zimmerman durchgeführt wurde.

Die „Umfrage“ war ein Online-Fragebogen mit zwei Fragen, der an 10.257 Geowissenschaftler geschickt wurde, von denen 3.146 beantwortet wurden. 70% der Befragten war das Thema zu unwichtig, um darin Zeit zu investieren. Von den 30% der antwortenden Wissenschaftler kamen 96,2 Prozent aus Nordamerika. In der Stichprobe sind also die Wissenschaftler aus Europa, Asien, Australien, der Pazifik, Lateinamerika und Afrika so gut wie nicht repräsentiert.

Unzufrieden mit einer so verzerrten Stichprobe wählte man lediglich 79 Forscher aus der Stichprobe aus – und erklärten sie zu „Experten“.

Von diesen 79 Wissenschaftlern wurden zwei von einer zweiten Zusatzfrage ausgeschlossen. So schafften es 75 von 77 in die Endrunde, und 97,4 Prozent stimmten so mit „dem Konsens“ überein.

Diese Gruppe „97% der Wissenschaftler“ umfasst nur 75 Personen.

Wie der 97% Lüge zustande kam, Teil 2

Nach der Geburt der 97% Lüge kam es zu „Metastudien“ durch CO2-Anhänger, also Studien über Studien, die nach der Devise „Man muss die Zahlen so lange verdrehen, bis sie passen“ das gewünschte Ergebnis bestätigen.

John Cook von der Physikfakultät der Universität Queensland, Australien, lieferte am 16. Mai 2013 ein solches Werk, auf das sich die CO2-Anhänger berufen. Cook und sein Team (im akademischen Fachjagon „et. al.“) analysierten 2012 nach eigener Aussage 11.994 wissenschaftliche Artikel, die zwischen 1991 und 2012 erschienen waren und die Suchbegriffe  Diese Masse an Artikeln (die durchweg lang und komplex sind) haben Cook et. al. nicht gelesen und nicht wissenschaftlich korrekt bewertet. Stattdessen wurden die Textmassen mit einer Software nach Begriffen wie „menschengemacht“ (Anthropogenic Global Warming, AGW), „globale Erwärmung“ und „globaler Klimawandel“ durchsucht.

Cook et. al. haben auch nicht mit den Autoren den Artikel gesprochen, sondern lediglich die Abstracts (Kurzfassungen) überflogen. Die Abstracts der Artikel wurden in 7 Kategorien eingeteilt:

1. Die Menschheit verursacht die gesamte Erwärmung: 64 Autoren
2. Die Menschheit verursacht über 50% der Erwärmung: 922 Autoren
3. Die Menschheit verursacht weniger als 50% der Erwärmung: 2910 Autoren
4. Keine Meinung oder unsicher: 7930 Autoren
5. Die Menschheit verursacht einige Erwärmung, aber weit weniger als 50%: 54 Autoren
6. Die Menschheit verursacht keine Erwärmung, mit Unsicherheiten: 15 Autoren
7. Die Menschheit verursacht keinerlei Erwärmung: 9 Autoren

Um auf die 97% zu kommen, hat Cook die Statistik gefälscht, indem er die Kategorien 1, 2, 3 und 5 zusammenzählte, die mit 64% mit Abstand größte Kategorie 4 (keine Meinung oder unsicher) unterschlug und die Kategorien 6 und 7 als die angeblichen 3 % Gegner der CO2-Theorie darstellte.

Von den 11.994 Veröffentlichungen vertraten also nur 32,6 % der Wissenschaftler die Ansicht, dass die globale Erwärmung durch Menschen verursacht sei.

Und 97 % dieses Drittels, nicht der Gesamtmenge, hielt “die jüngste Erwärmung vor allem von Menschen gemacht”. Die Mehrheit der Wissenschaftler, 66,4 Prozent, bezog keine Position zum AGW. Aber die Zahl 97% wurde von den Medien zu „des Kaisers neuen Kleidern“ gehypt.

Zensur durch „Peer Review“

Nur der „Peer Review“ wird gezählt. Das heißt: Die CO2-Anhänger zahlen den Anteil der in ihrem Einflussbereich veröffentlichten „wissenschaftlichen Arbeiten“, die die CO2-Theorie bestätigen. Arbeiten, die die CO2-Theorie widerlegen, werden nicht zugelassen. Hinzu kommt die Gleichschaltung / Selbst-Gleichschaltung: Wessen Ergebnisse die CO2-Theorie widerlegen, kann keine akademische Karriere machen.

Nahe 100% ist auch der Anteil der VWL-Professoren, die den Studenten die neoliberale Form der Ökonomie als alternativlos eintrichtern. Sie alle liegen unübersehbar falsch.

Tatsächlich gibt es eine mindestens 6-stellige Zahl von wissenschaftlichen Gegnern der CO2-Theorie, wie zum Beispiel in der Petition von 91 namhaften italienischen Wissenschaftlern oder 31.487 US-Wissenschaftlern. Unter Anderem in China sind die führenden Wissenschaftler davon überzeugt, dass CO2 aufgrund der viel zu geringen Konzentration irrelevant ist.

Wissenschaft ist auch keine Demokratie. Wäre die Mehrheit entscheidend, wäre es heute noch Lehrmeinung, dass der jeweilige Gott die Erde erschaffen hat, die Erde das Zentrum des Universums ist, und dass sich Sonne und Sterne um die Erde drehen. Wissenschaft bedeutet immer, dass es um die Suche nach Wahrheit oder zumindest nach der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit geht, und dass Einzelne die bisherige Lehrmeinung widerlegen oder weiterentwickeln. Wer meint, er sei in Besitz einer endgültigen Wahrheit, ist per Definition kein Wissenschaftler, sondern Ideologe. Echte Wissenschaftler geben gerne zu, dass jede Theorie nur vorläufig gilt, bis sie eine andere mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ablöst.

Die Wirtschaftswoche schrieb am 28.04.1974: „Es wird seit 30 Jahren kälter. Seit 1940 ist die globale Durchschnittstemperatur um 1,5 Grad gesunken. Die Theorien reichen vom Einfluss der Sonnenflecken bis zur Aussperrung von Sonnen-Energie durch eine umweltverschmutzte Atmosphäre.“ Die Welt schrieb: „In Argentinien, in Indien und Südafrika sanken im letzten Winter die Temperaturen auf Werte, wie sie seit Beginn der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung vor etwa 300 Jahren noch nie registriert wurden.“

Der Spiegel schrieb am 12.8.1974: „Halte die gegenwärtige Klimaverschlechterung an, so warnt etwa der US-Wissenschaftler Reid Bryson, Direktor des Instituts für Umweltstudien an der Universität von Wisconsin, so werde sie demnächst womöglich die ganze Menschheit in Mitleidenschaft ziehen – eine Milliarde Menschen würde verhungern. Die Chancen für eine rasche Rückkehr des günstigen Klimas etwa der dreißiger Jahre, so taxierte der US-Wetterforscher James McQuigg, stünden bestenfalls eins zu 10000“. Und heute haben wir das Klima aus in den dreißiger Jahren, dass sich der Direktor des Instituts für Umweltstudien wünschte…

Argument Nr. 8: Der „Hockey Stick“ ist eine Lüge, Temperaturen steigen seit 1998 nicht

Dabei hat der britische Bundesgerichtshof einen weiteren schweren Fehler bei Al Gore nicht entdeckt: Gore wählt selektiv die Daten der Nordhalbkugel. Den steilen Anstieg am Ende, auch bekannt als „Hockey Stick“, gibt  es nur, wenn man gefälschte Daten zugrunde legt und die daraus getricksten Grafiken durch zu kurze Ausschnitte sowie das Heranzoomen auf Nachkommastellen manipuliert.

Fakt ist: Die Nordhalbkugel erwärmt sich leicht, aber die Südhalbkugel kühlt sich ab. Die Aktis verlor zeitweise Eis, hat aber mittlerweile so viel Eis wie seit 10 Jahren nicht mehr. Die Antarktis bricht beim Eis 60 Jahre alte Rekorde. Die Eisbären-Population hat stark zugenommen. 2011 war in Großbritannien der kälteste Winter seit 100 Jahren.

Michael Mann, der Erfinder des „Hockey Stick“, behauptet, es habe noch nie eine derart schnelle globale Erwärmung gegeben wie in den letzten 150 Jahren. Das ist ja interessant: Woher hat er die Daten? Es gibt keine globalen Daten aus den letzten Jahrhunderten. Physiker Dr. Ralf Tscheuschner erklärt im Gespräch mit Gunnar Kaiser, dass es selbst in den letzten Jahrzehnten kein ausreichendes Netz von Messpunkten gab, um belastbare Durchschnittstemperaturen zu ermitteln.

70% der Erdoberfläche sind Ozeane, in denen es erst seit dem 20. Jahrhundert Temperaturmessungen gab, und das auch nur extrem grobmaschig. In Afrika, der Antarktis, Südamerika und weiten Teilen Russlands gab es bis zum 20. Jahrhundert praktisch keine Messstationen, und heute liegen sie in weiten teilen der Welt viel zu weit auseinander, um Durchschnittstemperaturen zu messen.

Unübersehbar wird die Lüge in Michael Mann’s „Hockey Stick“, wenn man seine Grafik mit echten Daten vergleicht:

hockey stick michael mann tim ball kritik

 

Die Mittelalterliche Warmzeit von 1000 bis 1400 und die „kleine Eiszeit“ alias das „Maunder Minimum“ im 16, und 17. Jahrhundert gibt es bei Michael Mann nicht. Alle Daten und Proportionen, die er in der „Hockey Stick“ Grafik propagiert, sind entweder durch echte Daten widerlegt oder überhaupt nicht belegbar.

Vielleicht haben Sie vom Rechtsstreit zwischen „Hockey Stick“ Erfinder Michael Mann und seinem Kritiker Tim Ball gehört. Ball entlarvte Mann als Betrüger und meinte, er gehöre eher in ein Gefängnis als an eine Universität. Mann verklagte daraufhin Ball, um ihn zum Schweigen zu bringen und andere Kritiker abzuschrecken. Das Gericht, der kanadische Supreme Court of British Columbia, wies die Klage ab, weil Michael Mann sich weigerte, den Ursprung seiner angeblichen Daten offenzulegen. Das Urteil bzw. den Abweisungs-Text finden Sie hier.

Nun fragen Sie sich einmal selbst: Wenn Sie Michael Mann wären und echte Datenquellen für Ihre sensationelle „Hockey“ Stick“ Entdeckung“ hätten – warum veröffentlichen Sie Ihre Quellen nicht? Einzig logische Schlussfolgerung: Die Datenquellen existieren nicht bzw. die Daten wurden so manipuliert, dass der „Hockey Stick“ entstand.

Heutzutage sind Temperaturmessungen noch immer zu grobmaschig, aber weitaus präziser ale je zuvor. Und siehe da: In den letzten beiden Jahrzehnten sind die Temperaturen global nicht gestiegen- Es gab lediglich regional unterschiedliche normale Schwankungen (Quelle der Grafik mit detaillierten Erläuterungen finden Sie hier beim Meteorologen Anthony Watts):

klimawandel pause

Argument Nr. 9: Wir leben in einer Eiszeit. Eisfreie Pole sind der Normalzustand der Erde (Prof. Harald Lesch 2001)

Bevor Prof. Harald Lesch auf den CO2-Zug aufgesprungen ist, sah er das Klima noch wissenschaftlich und neutral. Am 11.11.2001 erklärte er in der Wissenschaftssendung „alpha Centauri“ des Bayrischen Rundfunks:

CO2 Steuer: Sinnlos, bewirkt Klassengesellschaft und Implosion der Volkswirtschaft

Wenn es nicht so absurd wäre, wäre es lustig: Mit einer Steuer auf CO2 sollen die globalen Temperaturen gesenkt werden, obwohl CO2 darauf gar keinen Einfluss hat. Ebenso gut könnte man beten.

Das erkennen auch immer mehr Menschen. Unser Telepolis Gastbeitrag „Die Zwickmühle der CO2-Steuer“ vom 18.07.2019 war in den Tagen nach der Veröffentlichung mit über 750 Kommentaren der meistkommentierte sowie der meistgelesene Beitrag.

Unser Beitrag erklärt die Zwickmühle, in der diese Steuer steckt: Entweder ist sie so niedrig, dass die Wähler sie akzeptieren. Dann kann sie nichts bewirken. Oder sie ist so hoch, dass sie wirkt. Dann ist sie nicht mehrheitsfähig, weil Autofahren, Flugreisen, das Beheizen großer Wohnungen, der Konsum von Fleisch und Milchprodukten und vieles Andere zum unbezahlbaren Luxus werden müssten. So oder so: Die CO2-Steuer ist ein Zombie. Sie ist zugleich in ihrer Wirksamkeit tot und als Ideologie untot. Das wahrscheinlichste Szenario ist eine Steuer von mittelfristig 180 €/Tonne, die nichts bewirkt, außer, dass sie die Wähler wütend macht. Mit entsprechenden Konsequenzen auf die folgenden Wahlergebnisse.

Die Journalisten von Spiegel, Süddeutscher Zeitung, Tagesschau & Co haben diese Problematik noch nicht erkannt und werden überrascht sein, wie künftige Wahlen ausgehen. Selbst so mancher Vorstandschef hat die Zwickmühle der CO2-Steuer nicht begriffen. Frank Appel, Chef der Deutschen Post, sagte der „Rheinischen Post“: „Wir brauchen in Europa oder in allen Industriestaaten eine CO2-Steuer, die berechenbar langfristig (auf 100 Euro) steigt. Wir werden grüneres Wachstum haben, aber nicht weniger. Weniger Wachstum wäre ja nur zu erwarten, wenn Menschen verboten wird, bestimmte Waren zu kaufen oder irgendwohin zu reisen.“

Post-Chef Appel hat den Zweck der CO2-Steuer nicht verstanden: Eine Unbezahlbarkeit ist wie ein Verbot. Eine extrem hohe CO2-Steuer auf Benzin und Diesel, Flugreisen, Fleisch, Milch etc. ist quasi ein Verbot des Autofahrens, der Flugreisen, des Fleisch- und Milchprodukte-Konsums. Wird die CO2-Steuer konsequent auf alles aufgeschlagen, was CO2 emittiert, wird vom Hausbau bis zu Nahrungsmitteln praktisch alles unbezahlbar. Billige Energie ist eine wesentliche Grundlage für unseren (relativ hohen) Wohlstand und unsere Lebensqualität.

Die CO2-Steuer wird also entweder inkonsequent und eine sinnlose Symbolpolitik sein, oder Deutschland erlebt die größte Wirtschaftskrise aller Zeiten.

Wer eine CO2-Steuer fordert, die wirkt, hat überhaupt nicht begriffen, welche Konsequenzen das hat.

Das angebliche Exxon-Hauptbeweisstück

CO2-Anhänger argumentieren gern mit der „Exxon-Studie“ zum Klimawandel, die angeblich geheim gehalten wird. Die Überlegung: Die Ölindustrie macht ihre Profite mit dem Verkauf von Öl. Diese Profite sind bei einer Bekämpfung von CO2 in Gefahr. Also wäre es plausibel, dass sie über Lobbyisten die Politik dazu bringt, das angebliche CO2-Problem zu ignorieren.

Wenn nun ein Ölkonzern gegen die CO2-Theorie agiert und gleichzeitig selbst die CO2-Theorie in einer Studie bestätigt, ist das so, als hätte man einen Verbrecher auf frischer Tat ertappt. Die Exxon Studie ist für die CO2-Anhänger so wichtig, weil sie als ein Hauptbeweisstück der CO2-Theorie gilt. Aber hier muss man genauer hinschauen. Was steht eigentlich in der Studie?

Es gibt dazu „Dokumentar-Reportagen“, in denen einseitig und manipulativ ausschließlich Anhänger der CO2-Theorie zu Wort kommen, um das gewünschte Ergebnis zu produzieren: Die Welt geht unter, CO2 ist die einzige Ursache, wir Menschen sind an allem schuld, und Ölkonzerne vertuschen die Wahrheit (ein Motiv hätten sie ja).

Dass u.a. die NASA (mehr darüber) und das IPCC (siehe unten, „Climategate“) Klimadaten fälschen, dass die CO2-Anhänger einseitige Studien produzieren, die alle Faktoren außer CO2 (siehe Liste oben unter „CO2 oder nicht CO2“) ignorieren, und dass die CO2-Lobby enormen Druck auf die Politik ausübt, unterschlagen die Autoren. In dieser WDR-„Doku“ meint Autor Johan von Mirbach: „Wie kann der Kreislauf aus Vertuschung, einseitigen Studien und Lobbyismus durchbrochen werden“?

Ja, das wüsste man gern. Wie kann der Kreislauf aus Faktenverdrehung, maßloser Übertreibung und Ergebnisvertuschung der CO2-Hysteriker, einseitigen pro-CO2-Studien und CO2-Lobbyismus durchbrochen werden? Indem immer mehr Bürger selbst nachdenken und sich nicht auf Meinungsmacher verlassen.

Warum haben Exxon und die anderen Öl- und Gaskonzerne Berechnungsversuche zur Entwicklung des Klimas betrieben? Verdächtig, oder? Nein, sie tun es aus dem gleichen Grund, aus dem Tiefbauarbeiten nicht im Winter, sondern im Sommer stattfinden: Je nach Härte des Bodens steigen und sinken die Kosten. Jedes Unternehmen plant. Apple muss planen, wie viele IPhones verkauft werden können und produziert werden müssen. Ölkonzerne müssen planen, an welche Temperaturen und Bodenbeschaffenheiten sie Pipelines und Bohrinseln anpassen müssen. Das ist keine Verschwörung, sondern Betriebswirtschaft.

Exxon und andere Ölkonzerne fanden nicht heraus, dass es einen Klimawandel gibt. Dass sich das Klima ständig wandelt, weiß man mindestens seit Jahrhunderten. Bei Exxon & Co. geht es nur um die Planungen bezüglich der Frage, ob es in 30 Jahren kälter oder wärmer ist. Treffende Prognosen sind für die Ölkonzerne viel Geld wert, weil sonst die Anlagen für Öl- und Gasgewinnung und Transport umgerüstet werden oder Tanker andere Routen fahren müssten. Klimaprognosen sind für Ölkonzerne so selbstverständlich wie Wetterprognosen für Landwirte. Dabei haben die Exxon-Mitarbeiter mehrere (nicht alle) Faktoren untersucht, die das Klima verändern könnten. Dazu gehört nicht nur, aber auch CO2.

Verdächtig finden die CO2-Anhänger auch die Tatsache, dass Exxon seitdem keine Klimastudien mehr in Auftrag gab. Dazu muss man wissen, dass die globalen Durchschnittstemperaturen von den 1940er bis zu den 1970er-Jahren sanken (siehe unten „Panik, Wandel und Kipp-Punkte vs. natürliche Schwankungen“). Nicht wenige Experten sahen eine neue Eiszeit auf die Welt zukommen, weil auch sie den Fehler machen, einen kurzen Trend einer Welle in die Ewigkeit zu extrapolieren. Der Exxon-Vorstandschef Lee Raymond wollte logischerweise wissen, ob sich die Firma auf härtere Böden, mehr Eis und höhere Kosten einstellen muss.

Das Ergebnis der Exxon-Berchnungen war eine Entwarnung für eine weitere Vereisungsgefahr. Seit Anfang der 1980er-Jahre bestand keine Gefahr mehr, dass sich die Ölindustrie in Alaska und Nordkanada auf sinkende Temperaturen und härtere Böden einstellen muss. In der Antarktis hingegen sanken die Temperaturen, aber dort wird kein Öl gefördert. Also konnten Exxon & Co. das Thema abhaken.

Dies ist die „streng geheime“ Grafik aus der Exxon-Hochrechnung von 1982, die die Verschwörungstheoretiker als „Hauptbeweisstück“ zitieren:

exxon co2 temperatur prognose

Wie man sieht, beweist die Grafik nur, dass die Exxon-Mitarbeiter ständig steigende CO2-Konzentrationen und Temperaturen prognostizierten. CO2-Werte haben sie einfach gemessen und als Trend extrapoliert. Da sich der CO2-Wert im Unterschied zur Temperatur nur sehr träge ändern kann, weil er vor allem von den puffernden Ozeanen abhängt, ist die bloße Extrapolation nun wirklich kein Kunststück.

Das Jahr 2018 wird von den CO2-Anhängern als „Beweis“ propagiert, weil es fast das einzige Jahr ist, in dem es zufälligerweise zur Glaubenslehre passt. Bei den Temperaturen lagen die Exxon-Leute meist erheblich daneben, weil ihre Linie der Temperatur nur eine Richtung kennt: Ständig steigend. Das tatsächliche auf und ab der Temperaturen kommt nicht vor. Wenn man die gemessenen tatsächlichen Temperaturen der von Exxon gewählten Zeitreihe (die Studie stammt von 1982) betrachtet (siehe eine Grafik weiter oben), löst sich die prognostizierte Temperaturkurve in Rauch auf.

Das physikalische Gesetz „Je mehr CO2, desto geringer die Wirkung“ (siehe oben) widerlegt die Exxon-Prognose. Und man darf nicht vergessen: Es ist nur eine Hochrechnung, die auf Annahmen basiert, und nicht auf gemessenen Daten oder physikalischen Gesetzen. Die Exxon-Hochrechnung beweist also lediglich, dass die Exxon-Leute 1982 ein gewaltiges wissenschaftliches Informationsdefizit hatten. Nach der Abkühlung der 1940er bis 1970er-Jahre stiegen die Temperaturen wieder. Eine gerade begonnene Steigung einfach in die Ewigkeit zu extrapolieren zeigt, wie einfach es sich die Mitarbeiter von Exxon machten. Die Studie ist schlicht unbrauchbar.

Steigen die Temperaturen „schneller als jemals zuvor“?

Ein Standardargument der CO2-Anhänger ist, dass das Klima in den letzten Jahren „schneller gestiegen sei als je zuvor“. Mal abgesehen davon, dass das nicht stimmt (siehe Grafil oben, Vergleich 2015-2017 gegenüber 1997-1998):

Wir reden hier über Zehntel-Grade binnen weniger Jahre. Das ist kein Klimawandel, sondern Wetter. Die 1,5 Grad, die die Temperaturen in den letzten 150 Jahren gestiegen sein sollen, sind gerade mal ein Hundertstel Grad pro Jahr. Und wenn man die letzten 200 statt 150 Jahre nimmt, ist die Temperatur überhaupt nicht gestiegen.

Bei allen Zeiträumen vor 1800 gibt es überhaupt keine Daten, die einen Vergleich von Zehntelgrad-Steigerungen binnen weniger Jahrzehnte zulassen.

Keine Häufung von Extremwettern, Stürmen, Hurrikanen

Klimawandel-Anhänger gehen von der kindlich-naiven Annahme aus, dass das Wetter und Klima sich nur in ganz geringem Maße ändern dürfe. Sie stellen sich das Klima als eine Art Maschine vor, die immer auf die gleiche Weise funktioniert und jedes Jahr sehr ähnliche Temperaturen, Regenmengen, Schneemengen, Sonnenstunden, Winde, etc. erzeugt.

CO2-Anhänger versuchen die Dringlichkeit der CO2-Reduzierungen mit der Behauptung zu untermauern, es gebe mehr Extremwetter und Stürme. Das wäre auch ein guter Grund – wenn er stimmen würde.

Es gibt nicht mehr Tropenstürme, Hurrikane und andere Formen von Extremwetter. Es wird nur medial mehr darüber berichtet, was auch daran liegt, dass durch die Bevölkerungsexplosion viel mehr Menschen betroffen sind.

Tatsächlich zeigen die Daten der schweren Stürme eine erstaunlich große Stabilität:

klimawandel-tropensturm-hurrikan-langzeit

CO2 steigt, Waldbrände sinken

CO2-Anhänger propagieren, dass durch steigende CO2-Emissionen die Zahl der Waldbrände steigt. Zutreffend ist das Gegenteil. Die nachfolgende Statistik zeigt, wie die Waldbrände (Einheit: 10.000 Quadratkilometer pro Jahr) seit 1900 kontinuierlich sinken:

waldbrand langzeit statistik global

Die Quellen gehören zum wissenschaftlichen Establishment: Researchgate, Wiley AGU Advancing Earth and Space Science.

Wenn die Korrelation „Steigendes CO2 und sinkende Waldbrände“ eine Kausalität wäre, müsste man mehr CO2 freisetzen, um die Waldbrände zu senken. Offensichtlich ist aber auch hier keine Kausalität vorhanden. Kausal ist etwas anderes: Durch die Bevölkerungsexplosion sinkt die Zahl der Waldflächen, so dass auch nur weniger Wald abbrennen kann.

Keine Häufung von Dürren

CO2-Anhänger benutzen auch Dürren, um ihren Glauben zu propagieren. Wie die Daten zeigen, sind die Dürren der letzten 7 Jahrzehnte (weiter reicht die Statistik von climate.gov nicht zurück) recht stabil.

Auch in den letzten 3 Jahrzehnten gab es trotz angeblichem „Hockey Stick der Temperaturen“ und seit Jahrzehnten kontinuierlich (wenn auch geringfügig) steigendem CO2 keine Zunahme von Dürren. Ausreißer einzelner Jahre fallen unter „Wetter“.

klimawandel dürren weltweit langzeit statistik

Bei Dürren ist auch der Faktor „Überbevölkerung“ relevant:Gäbe es nicht zu viele Menschen, würden viel mehr Urwälder stehen, wo heute Landwirtschaft betrieben wird. Grundwasser würde nicht in Massen für den Menschen verbraucht.

CO2 ist eine Grundlage des Lebens

Wenn man die Kinder bei Fridays for Future und die klassischen Tagesschau-Konsumenten fragt, auf wie viel die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre sinken soll, offenbaren sich erhebliche Bildungslücken. Denn die Antwort lautet meist „Null“. Ist ja angeblich ein Gift, und Gift muss weg.

Wer in Biologie aufgepasst hat, weiß: Pflanzen wandeln bei der Photosynthese (Stoffwechsel der Pflanzen) Wasser, CO2 und Licht in Sauerstoff und Glucose um. Die Glucose benötigen Pflanzen für ihr Wachstum. Den Sauerstoff geben die Pflanzen in die Atmosphäre ab.

Ohne CO2 gäbe es für Mensch und Tier keine atembare Atmosphäre. Die 280 ppm, die die CO2-Theoretiker als Ideal propagieren, sind der historische Tiefstwert und liegen bedenklich nahe an den 150 ppm, ab denen so viele Pflanzen nicht mehr leben können, dass die Menschheit verhungern müsste. CO2 wird in den Medien als „Klima-Gift“ propagiert, das es – wie diese Seite beweist – nicht im Entferntesten ist. CO2 ist Leben und fördert das Pflanzenwachstum, wie dieser Film zeigt:

Wenn Sie „CO2 ppm Gewächshaus“ googlen, finden Sie (Stand August 2019) auf Platz 1 diese zusammenfassende pdf-Datei der Baubiologen und Ingenieure Brigitte Rein und Ulrich Grüger. Sogar bei der bei Klima-, Politik- und Ökonomie-Themen oft unneutralen Wikipedia schreiben die Autoren unter „Kohlenstoffdioxid-Düngung“ über den Einsatz von professionellen Landwirten und Wasserpflanzen-Züchtern.

Demnach liegt das Optimum der CO2 Konzentration je nach Pflanzenart bei 400 – 1.600 ppm. In Gewachshäusern blasen die Profis CO2 ein, um das Pflanzenwachstum so zu fördern, wie man es im obigen Video sieht.

Eine (vorübergehende) Korrelation ist keine Kausalität

CO2 ist der Kern einer unbewiesenen Theorie, auf der lediglich ein Computermodell des IPCC basiert. Dabei geht der IPCC einfach mal von der völlig unlogischen Voraussetzung aus, dass 0,04% CO2 die Atmosphäre erwärmt, und extrapoliert einfach diese Behauptung in die Zukunft. Der IPCC verwechselt eine zeitweilige scheinbare Korrelation mit einer Kausalität. Thomas Schmidt (Künstlername: Thomas Wangenheim) erklärt den Unterschied:

Der IPCC gab sich selbst den unzutreffenden Namen „Weltklimarat“. Es gibt keinen Weltklimarat, weil es weder einen weltweiten Konsens noch eine demokratische Legitimation dafür gibt. Der IPCC ist der oberste Vertreter der CO2-Theorie. Mehr nicht. Und es ist dem IPCC nicht gelungen, die CO2-Theorie zu beweisen.

Willkürliche Zeitreihen

Manipulativ ist zum Beispiel die Auswahl der Statistiken. Wenn es heißt „höchste Temperaturen seit dem Jahr X“, können Sie sicher sein, dass die Statistik in sich zusammenfällt, wenn man den Zeitraum davor einbezieht. Was soll es beweisen, wenn jemand Alarm schlägt: „Wir haben jetzt, um 10:00 Uhr morgens, die höchsten Temperaturen seit 9:58 Uhr!“?

Die Temperatur der Atmosphäre schwankt in Wellenbewegungen. Wenn man nur den Anfang einer Welle heraus greift, beweisen Steigungen gar nichts. Je mehr Wellen man betrachtet, und je langfristiger die betrachteten Zeiträume sind, desto valider wird die Schlussfolgerung.

Wer sagt „Die Temperatur steigt seit 1850“, dessen Schlussfolgerung wird zum Beispiel durch die Universität und Wetterstation Jena widerlegt, die seit 1813 Temperaturen aufzeichnet. Thomas Wangenheim erläutert es in diesem Video:

Ab 11:36 erläutert Wangenheim die Daten einer noch älteren Messstation, und zwar aus dem österreichischen Koster Kremsmünster, das bereits seit 1768 Temperaturen aufzeichnet. Die Mönche zeichneten auf, dass um 1800 die höchste vorindustrielle Temperatur lag. Ansonsten sind die Daten fast deckungsgleich mit den Jenaer Messungen.

Dies (eingebettet als iframe) sind die Temperaturen und Niederschlagsmengen seit 1813 (auf dem Smartphone können sie die Grafik zur Seite scrollen, um sie komplett zu betrachten):

Wie man sieht, sieht man nichts vom Klimawandel, wenn die Skala bis zur Null-Linie reicht und der Zeitraum länger ist. Bemerkenswert ist auch die einzige wirklich seriöse Statistikdarstellung, nämlich die komplette Skala ab Null statt des manipulativen Zoom auf Ausschnitte und Nachkommastellen. Bemerkenswert ist außerdem, dass die Wetterstation Jena eine Gemeinsamkeit mit sehr vielen Wetterstationen hat: Lag sie zu Beginn noch auf dem Land und bildete dort die Land-Temperaturen ab, ist mittlerweile eine Stadt um sie herum gewachsen. Städte sind immer wärmer als das Land. Auch das verfälscht die Vergleichbarkeit.

Warum wählen wir Jena? Weil es neben Karlsruhe die einzige Wetterstation in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland war. Dies sind die sehr ähnlichen Daten ab 1800 aus Karlsruhe (Quelle: Bernhard Mühr, klimadiagramme.de):

langzeit temperaturen kein klimawandel karlsruhe

So sieht die globale langfristigste wissenschaftlich rekonstruierte Entwicklung von CO2 und Temperatur aus:

co2 und temperaturen zusammenhang millionen jahre

Sie sehen die Kurven für CO2 und Temperaturen der letzten 600 Millionen Jahre. Wo erkennen Sie eine Kausalität zwischen CO2 und Temperatur?

Diese Grafik entstand, in dem man die Kurven einer CO2-Rekonstruktion und einer Temperatur-Rekonstruktion übereinanderlegt, die darauf spezialisierte Wissenschaftler unabhängig voneinander ermittelten.

Die CO2-Kurve stammt von Robert A. Berner und Zavareth Kothavala, Fakultät Geologie und Geophysik, Yale Universität, veröffentlicht unter „Geocarb III: A Revised Model of Atmospheric CO2 over Phanerozoic Time“ im American Journal of Science, Vol. 301, 2001.

Die Temperaturen rekonstruierte 2016 der Paläogeologe Christopher. R. Scotese von der Northwestern University (eine Uni mit 16 Nobelpreisträgern, also kein Hort für Verschwörungstheoretiker), veröffentlicht unter „A New Global Temperature Curve for the Phanerozoic“.

Da fragten wir uns: Wie rekonstruiert man Temperaturen, die vor so langer Zeit bestanden? Scotese erklärt auf seiner Website die Methode der erdgeschichtlichen Temperaturbestimmung:

„Paläoklimatologie. Das Erdklima ist in erster Linie das Ergebnis der Umverteilung der Sonnenenergie auf der Erdoberfläche. Es ist warm in der Nähe des Äquators und kühl in der Nähe der Pole. Auch die Feuchtigkeit oder der Niederschlag variiert systematisch vom Äquator bis zum Pol. Es ist nass in der Nähe des Äquators, trocken in den Subtropen, nass in den gemäßigten Bändern und trocken in der Nähe der Pole. Bestimmte Arten von Gesteinen bilden sich unter bestimmten klimatischen Bedingungen. Zum Beispiel entstehen Kohlen dort, wo sie nass sind, Bauxit dort, wo sie warm und nass sind, Evaporite und Kalkbetone dort, wo sie warm und trocken sind, und Tillites dort, wo sie nass und kalt sind. Die alte Verteilung dieser und anderer Gesteinsarten kann uns sagen, wie sich das globale Klima im Laufe der Zeit verändert hat und wie die Kontinente über die Klimagürtel gereist sind.“

Dieser Film visualisiert die erdgeschichtliche Temperaturentwicklung mit den Daten von Robert Scotese:

Fakt ist übrigens auch, dass die CO2 Konzentration fast immer weitaus höher war als heute. CO2 ist unbestreitbar eine unverzichtbare Grundlage der Photosynthese und damit des pflanzlichen Lebens.

Die Daten widerlegen nicht nur die Kausalität, sondern auch die Korrelation von CO2 und Temperatur.

Wenn CO2-Anhänger „MrWissen2go“ Mirko Drotschmann seine Theorie darstellt, wählt er in seiner Grafik nur die letzten 1.000 Jahre heraus, in denen man sehen soll, dass das CO2 seit 1780 anstieg. Was soll das beweisen? Er stellt die falsche Behauptung auf, der Anteil des natürlichen CO2 sei immer gleich geblieben. Die größten CO2 Emissionen, nämlich die der Ozeane, unterschlägt er. Er nennt die Zahlen des IPCC, laut denen der Meeresspiegel von 1901 bis 2014 um 19 Zentimeter angestiegen sei. Das sind 1,7 Millimeter pro Jahr. Was soll das in Hinsicht auf CO2 beweisen? Dass Korrelation keine Kausalität ist (siehe oben)?

Panik, Wandel und Kipp-Punkte vs. natürliche Schwankungen

Die CO2-Anhänger (insbesondere Fridays For Future und die noch extremere „Extinction Rebellion“) erklären ganz offen, dass sie Angst und Panik verbreiten wollen, um die Wähler und Politiker von der CO2-Theorie und vom Handlungsdruck zu überzeugen.

Beim Thema CO2 ist es gelungen, viele unkritische Menschen, die der Meinung ihrer Leitmedien folgen, halbwegs zu beeindrucken. Aber so richtig tut sich nichts. Deshalb verwendet das Marketing der CO2-Anhänger „Kipp-Punkte“, ab denen es kein Zurück mehr gebe. Gemäß Roland Emmerichs Science Fiction Film „The Day After Tomorrow“ könnte der Golfstrom unterbrochen werden, wenn das Grönland-Eis abschmilzt. Notiz am Rande: Das Eis an der Küsten Grönlands ist etwas geschmolzen. Dafür ist das Eis in den letzten Jahren in den nicht-küstennahen Regionen um so mehr gestiegen. Auf Grönland lagen ebenso im Rest Europas (vom Rest der Welt gibt es so gut wie keine Daten) vor rund 1.000 Jahren die Temperaturen erheblich höher – um parallel zu den Schwankungen der Sonnenenergie wieder zu sinken.

Wenn der Golfstrom, der warmes Wasser aus der Karibik nach Nordeuropa bringt, unterbrochen würde, bestünde die Möglichkeit, dass es sich in Europa stark abkühlt oder gar eine Eiszeit ausbräche. Bei global angeblich unaufhaltsam steigenen Temperaturen. Man beachte den Widerspruch.

Als weiterer Kipp-Punkt soll das Auftauen der Permafrost-Böden in Sibirien und Alaska sein. Dies würde laut den Klima-Alarmisten massenhaft Methan freisetzen, und die Erde sei verloren. Interessanterweise gibt einer der Hauptvertreter der Treibhaustheorie – die WDR Sendung Quarks & Co – unbewusst eine Entwarnung bei Methan: „Methan bleibt nur etwa 12 Jahre in der Atmosphäre.“

News zu Kipp-Punkten: Wie die obige Grafik zeigt, ist die globale Durchschnittstemperatur in den letzten 500 Millionen Jahren zweimal um 10 Grad und einmal um 7 Grad gestiegen und gesunken. Jede Erwärmung und Abkühlung kehrt sich um. Angebliche Kipp-Punkte wurden in der Erdgeschichte schon oft überschritten. Sibirien und Alaska waren im Laufe der Zeit mehrmals aufgetaut. Erwärmung ist keine Einbahnstraße und kann es auch gar nicht sein.

Der Faktor, der alles erklärt, ist die Strahlungsschwankung der Sonne (siehe unten). Wenn wir nicht mehr fliegen, heizen und autofahren, ist das der Sonne egal.

Von den 1940er bis 1970er-Jahren sanken die Temperaturen. Viele Wissenschaftler warnten vor einer neuen Eiszeit. Sie lagen alle falsch. Auch damals gab es angeblich „Punkte ohne Wiederkehr“ und „Kipp-Punkte“. Die Eisflächen wuchsen 1968/69 auf die größte Fläche der letzten 60 Jahre, und das Hamburger Abendblatt zitiert Wissenschaftler mit „Viel Eis reflektiert viel Sonnenstrahlung wieder in den Weltraum hinaus und verbraucht viel Wärme zum Schmelzen.“ Wenige Jahre später begannen die Temperaturen entgegen der Vorhersagen zu steigen. Von 1998 bis 2016 stiegen sie gar nicht – der Klimawandel fiel aus (siehe oben unter „Kein Klimawandel seit 1998“).

Der Meeresspiegel

Der Meeresspiegel stieg und sank in den letzten 140.000 Jahren, ganz unabhängig von CO2. Willkürliche Zeiträume herausgreifen können wir auch: In den letzten 20.000 Jahren stieg der Meeresspiegel um 140 Meter (!), also um 7 Millimeter pro Jahr.

meeresspiegel anstieg langzeit statistik

Quelle: Kurt Lambeck, Australian National University ANU, Präsident der Australian Academy of Science

Das sieht zunächst dramatisch aus. Man sieht aber auch: Es flacht sich ab. Und wenn man die nachfolgende Grafik der Wissenschaftler A. Grinsted, J.C. Moore und S. Jevrejeva betrachtet (2009, „Reconstructing sea level from paleo and projected temperatures 200 to 2100 AD“, Climate Dynamics, DOI 10.1007/s00382-008-0507-2, 06 009), sieht man natürliche und harmlose Wellenbewegungen des Meeresspiegels vom Jahr 200 bis 2.000:

meeresspiegel schwankungen 200 bis 2000

CO2-Anhänger picken sich die letzten 200 Jahre heraus, um einen Zusammenhang mit CO2 zu konstruieren. Das ist nicht überzeugend. „Mr Wissen2go“ Mirko Drotschmann gehört auch zu denen, die behaupten, die Südseeinseln gingen unter. Wie Spektrum der Wissenschaft am 16.02.2018 berichtete, stimmt das nicht. Koralleninseln wachsen mit: „Acht der neun Atolle Tuvalus und drei Viertel der 101 betrachteten Inseln gewannen in dieser Zeit an Fläche, obwohl der Meeresspiegel stieg. Insgesamt nahm die Landfläche um knapp drei Prozent zu.“

Ab Minute 5 dieses Videos zeigt Drotschmann eine manipulierte Grafik: Keine Nulllinie, willkürlich herausgepickte Zeitreihe. Hier erklärt er, die Hälfte der CO2-Steigerung sei erst seit 1980 dazu gekommen. Was er nicht weiß oder verschweigt: Das fällt genau in eine Zeit der erhöhten Sonnenaktivitäten. Korrelation ist auch hier keine Kausalität.

Climategate: Wie Klimaschwindler Daten manipulieren

„Man muss die Daten so lange foltern, bis sie gestehen.“ (Ronald Coase)

Wie die Zeitreihen u.a. auf dieser Seite zeigen, gäbe es keine Diskussion über Klimawandel und CO2, wenn die Anhänger der CO2-Theorie nicht willkürliche Daten herauspicken und sogar verfälschen würde.

Entlarvend waren die von Hackern veröffentlichten Emails, in denen Vertreter der CO2-Theorie zugaben, dass sie Daten gefälscht und unterschlagen haben. Klima-Historiker Professor Tim Ball erklärt den Skandal:

Prof. Tim Ball über Climategate, Teil 2:

Der aktuellste Fall von Datenmanipulation wurde am 24.07.19 u.a. vom Spiegel als „Beweis“ propagiert: „Schweizer Forscher entkräften Argument von Klimawandel-Leugnern“. Die schon 2015 durch manipulierte Daten und falsche Behauptungen aufgefallene Gruppe „Pages 2K Consortium“ behauptet, es habe zwar in Europa, aber nicht global eine mittelalterliche Warmzeit gegeben, weil das Klima in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Tendenzen habe. Heute sei das nicht so, so dass heute angeblich 98% der Erde die größte Wärme der letzten 2.000 Jahre erlebe.

Sofort fällt auf, dass der Zeitraum willkürlich gewählt und der gesamte Rest der Erdgeschichte (siehe oben, Berner und Scotese) unterschlagen wurde. Dass sich gegenwärtig die nördliche Erdhalbkugel leicht erwärmt und die südliche Erdhalbkugel leicht abkühlt, unterschlägt das Pages 2K Consortium ebenfalls. Des Weiteren fällt auf, dass die viel zu ungenaue und daher unbrauchbare Methode der Baumringmessungen (Bäume wachsen nicht nur durch den einzigen Faktor höherer Temperaturen schneller, sondern auch durch weitere Faktoren Regen, Licht, CO2 und Nährstoffe) die Grundlage der Behauptung ist. Es gibt durch die Vielzahl der Wachstumsfaktoren keine physikalische Theorie, um Baumringmessungen in Temperaturen umzusetzen. Michael Limburg vom Europäischen Institut für Klima und Energie (EIKE), Diplom-Ingenieur für Mess- und Regeltechnik, erklärt hier die Fehlerhaftigkeit der Messungen.

Professor Friedrich-Karl Ewert (ebenfalls vom EIKE) weist in diesem Video nach, wie angebliche Temperaturdaten von den Anhängern der CO2-Anhänger gefälscht wurden:

Professor Ewert weist hier auch nach, dass Daten nach der Erstveröffentlichung nochmals verfälscht veröffentlicht wurden.

Kommt bald die Eiszeit-Massenhysterie?

Das Thema Klimawandel scheint eher eine Massenhysterie als ein wissenschaftlicher Fakt zu sein. „Wandel“ ist ein übertriebener Begriff. Wandel ist etwas Endgültiges oder zumindest Dauerhaftes. Beim Klima sind „Schwankungen“ der passendere Begriff.

Mit natürlichen Schwankungen kann man aber keine Auflagen und Einschaltquoten steigern. Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser.

Wissenschaftler der Northumbria Universität in Newcastle / England verfolgen den Zusammenhang zwischen Sonne und Klima und kommen zu dem Schluss, dass ab 2030 eine „neue Eiszeit“ droht:

neue eiszeit klimawandel

Die Erde könnte ein weiteres „Maunder Minimum“ erleben! Die globale Durchschnittstemperatur könne sinken, und zwar um… 1,3 Grad! Nein, nicht 13. Eins. Komma. Drei. Zieht Euch warme Windeln an, es wird arschkalt!

Mobbing statt wissenschaftlicher Diskussionen: Wie einst unter McCarthy

„Wir lieben die Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken – falls sie das Gleiche denken wie wir.“ (Mark Twain)

Sogar der massiv gegen CO2-Skeptiker hetzende Spiegel schrieb 2014: „Einer der angesehensten Klimatologen, der emeritierte Max-Planck-Direktor Lennart Bengtsson, wechselte Ende April ins Lager der …Skeptiker, die grundlegende … Schlussfolgerungen des Uno-Klimaberichts bezweifeln. Die Skeptiker halten die Prognosen über die Folgen der Erderwärmung für zu pessimistisch“. Bengtsson war dem Akademischen Beirat der Global Warming Policy Foundation (GWPF) beigetreten und ist nach massivem Mobbing wieder austreten. Er wurde „unter unerträglichen Druck gesetzt, Kollegen hätten sich abgewendet, manche hätten die Zusammenarbeit beendet und er sorgte sich um seine Gesundheit und Sicherheit. Er hielt es nie für möglich, dass dergleichen möglich sei in der Meteorologie.“

„Kommunistenverfolger“ Mc Carthy wäre stolz auf die akademischen Meinungsherrscher sowie auf Spiegel, Süddeutsche, Tagesspiegel, taz & Co. Intoleranz und Hetze gegen Vertreter wohlbegründeter abweichender Argumente sind das Gegenteil einer sachlichen, höflichen und ergebnisoffenen wissenschaftlichen Debatte.

Allein schon die Tatsache, dass alle Andersdenkenden gemobbt werden und die CO2-Anhänger sich weigern, eine öffentliche, sachliche, faktenbasierte Diskussion mit den CO2-Skeptikern zu führen, beweist, dass die CO2-Anhänger sich der Angreifbarkeit ihrer Theorie bewusst sind. Ein gutes Beispiel ist die Klima-Professorin Dr. Judith Curry, die die Klimawandel-Diskussion als politisch motiviert und sachlich unbegründet bezeichnete:

Dr. Curry begründet auch, warum angeblich 97% der Klimaforscher die CO2-Theorie unterstützen: Forschungsgelder und akademische Karrieren sind davon abhängig. Wer dem nicht folgt, wird weggemobbt.

In Deutschland ist das ebenso. Wenn zum Beispiel Professoren und andere Wissenschaftler vom Europäischen Institut für Klima und Energie (EIKE) ihre Forschungsergebnisse vortragen, greifen die CO2-Anhänger sie auf der persönlichen Ebene an. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) kann hingegen behaupten, was es will, und sei es noch so unlogisch: In den meisten Medien wird es nie kritisch betrachtet. Dabei verbreitet gerade das PIK in Bezug auf CO2 lauter unwahre Behauptungen.

CO2-Anhänger argumentieren gegen selbst und logisch denkende Nicht-Wissenschaftler gerne mit angeblicher Ahnungslosigkeit. Schließlich haben die CO2-Skeptiker nicht Physik studiert. Tatsächlich sind (siehe oben) zigtausende Physiker, Geophysiker, Astrophysiker, Geochemiker, Chemiker, Klimatologen, Geologen, Ingenieure, Statistiker etc. CO2-Skeptiker.

Wer wie die CO2-Anhänger gegen abweichende Meinungen hetzt, ist kein Wissenschaftler, sondern Demagoge.

Gleichschaltung, Selbst-Gleichschaltung, Klima-Kirche

„Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit,
dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die Recht haben, stehen meistens allein.“ (Paul Watzlawick, Psychologie-Professor)

Packen wir die Keule von Godwin’s Gesetz aus, weil es passend und nötig ist: Wie funktioniert Gleichschaltung? Also die Anpassung von Meinungen? Durch Zwang, Repressalien, finanzielle Anreize und Herdentrieb.

Wenn Sie ein Journalist beim Spiegel, der Süddeutschen Zeitung, dem Tagesspiegel, der taz oder in den öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen sind, machen Sie mal folgendes Experiment: Berichten Sie über die Inhalte dieser Seite. Und zwar nicht bewertend, sondern ganz neutral, wie es das Wesen echter journalistischer Arbeit ist. Achten Sie mal darauf, wie Ihre Chefs und Kollegen reagieren. Ihren Job sind Sie los.

Wenn Sie ein Klimatologe, Geologe, Physiker, Astrophysiker oder Geophysiker sind und gerne Professor werden wollen: Trauen Sie sich dann, öffentlich der CO2-Theorie zu widersprechen? Die meisten tun es nicht. Sonst wird es nichts mit der akademischen Karriere.

Wenn Sie zum Beispiel beim Potsdam Institut arbeiten und Ihr Geld mit der Verbreitung der CO2-Theorie verdienen, oder wenn Sie an einem Institut arbeiten, dass Geld bei der Klimaforschung nur unter der Bedingung erhält, dass bei Ihrer Forschung die CO2-Theorie bestätigt wird: Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie neutral forschen?

Die nachfolgende Karikatur (aus Urheberrechtsgründen eingebettet als iframe, Quelle: sciencefiles.org) veranschaulicht die Motive der „Einigkeit“ der CO2-„Wissenschaftler“:

Text der Karikatur: „Mal aufzeigen: Wer ist der Meinung, dass Treibhausgase keinen Effekt haben und wir uns deshalb alle neue Jobs suchen müssen? Irgendjemand?“

So hat sich die „CO2-Szene“ wie eine Kirche entwickelt, in der Ketzer auf dem Karriere-Scheiterhaufen verbrannt werden. Der Begriff „Klima-Kirche“ ist daher nicht unangebracht.

Als die Klima-Massenhysterie noch nicht so radikal wie heute war und freie Meinungen möglich waren, verwendete selbst 3Sat den Begriff „Klimareligion“:

Zitat: „Die neue Klimareligion hat das zeitgemäße Angebot. Angst. Das heißt: Medial inszenierbare Angst.“

Der Soziologe Norbert Bolz formuliert: „Selten waren wir in den letzten Jahrzehnten weiter entfernt von Liberalität und Massenaufklärung als heute. Ganz Im Gegenteil: Wir sind wieder in die Hände von Propheten geraten.“

CO2-Anhänger sind keine Wissenschaftler

CO2-Anhänger verweisen gerne auf angebliche „wissenschaftlichen Autoritäten. Was Sie dabei ignorieren oder nicht wissen: Wer die CO2-Theorie vertritt, ist per Definition kein Wissenschaftler, wie Mai Thi Nguyen-Kim (bekannt aus Quarks & Co und aus zahlreichen Videos). Frau Nguyen-Kim nennt die Kriterien, die sie selbst beim Thema Klimawandel und CO2 nicht erfüllt:

Frau Nguyen-Kims Chef, Prof. Harald Lesch, ist in Deutschland so etwas wie der oberste Vertreter der CO2-Theorie. In seinem Video „Missverständnisse zum Klimawandel aufgeklärt“ will er angeblich die Gegenargumente entkräften, weicht aber lediglich aus, wirft Nebelkerzen und scheitert.

Bei jedem einzelnen Versuch, ein Gegenargument zu entkräften, zeigt sich die Schwäche seiner Argumente:

  • Das Argument, dass es eine öffentliche Diskussion geben müsse, ist nicht der Punkt. Es gibt eine höchst öffentliche Diskussion – allerdings nur unter Befürwortern. Der Vorwurf, den Herr Lesch gar nicht beantwortet, ist die Tatsache, dass sich die CO2-Anhänger einer öffentlichen Auseinandersetzung (also in reichweitenstarken Medien) mit den CO2-Skeptikern verweigern. Dann würde nämlich das ganze Theorie-Konstrukt der CO2-Anhänger zusammenbrechen.
  • Die wissenschaftlichen Standards, die er fordert, hält er selbst nicht ein. Er steht auf dem Standpunkt der Unfehlbarkeit. Den Vergleich mit dem Establishment vor 500 Jahren, das die Erkenntnisse der Außenseiter Galilei und Kopernikus als Irrlehren ablehnte, greift er zu Recht auf. Denn die ganze CO2-Lehre ist eine Wiederauflage des Beispiels für die Irrlehren des Establishments.
  • Es gibt in allen wissenschaftlichen Labors der Welt kein einziges Experiment, das einen nennenswerten Einfluss von CO2 auf das Klima beweist (siehe oben, Prof. Quaschning). Lesch antwortet darauf mit einem Ausweichen auf Hypothesen der Astrophysik. Dabei ist es ganz einfach: 2 Glasbehälter mit Luft und unterschiedlicher CO2 Konzentration, auf die eine simulierte Sonne (Glühbirne) scheint, und in jedem Behälter 1 Thermometer. Das ist ganz einfache Physik. Und alle Versuche, in einem solch simplen Experiment einen simplen Effekt des CO2 nachzuweisen, sind gescheitert. Wer lernt daraus nichts? CO2-Kardinal Lesch und die Klimakirche.
  • Er vergleicht CO2-Skeptiker, die eine wohlbegründete andere Meinung haben (siehe Argumente auf dieser Seite), mit Zeugen eines Kriminalfalls, die anderen Zeugen widersprechen und darauf bestehen, dass sie Recht haben. Damit beschreibt er sich selbst. Er glaubt, es sei ein Argument, dass die Mehrheit der Zeugen immer Recht haben. Schließlich spricht er von der Indizienlage, nach der der Minderheitszeuge immer noch bei seiner Behauptung bleibt. Dass er selbst die Indizien falsch interpretieren könnte, zieht er nicht einmal in Erwägung.
  • CO2-Anhänger berufen sich u.a. auf wissenschaftliche Fachmagazine wie Science oder Nature. Wenn jemand einen wissenschaftlichen Artikel aus solchen Magazinen nennt, die der CO2-Theorie widersprechen, sind dieses Artikel angeblich nichts wert. Dazu zitiert er die Einreichungskriterien, nach denen eingereichte Artikel nur zum „Peer Review“ zugelassen werden, die „neu und spannend sind“. Das war in der Vergangenheit bei der CO2-Theorie der Fall, vor allem seit Al Gore. Dazu meint Herr Lesch, dass „die Freude über die Entdeckung so groß war, dass die Sorgfalt bei der Überprüfung gefehlt hat“. Genau das ist der Fall bei der CO2-Theorie. Außerdem meint Herr Lesch, dass 80 % der „nicht überraschenden Ergebnisse“ nicht replizierbar waren. Warum findet er das ausreichend?
  • Er nennt Satelliten als Zeugen der CO2-Theorie. Ein halbwegs großes Satellitennetz mit Wettersatelliten gibt es erst seit rund 30-40 Jahren. Das ist viel zu kurz, um aus den Daten eine CO2-Theorie zu konstruieren.
  • Zum nicht existenten Konsens in der Klimawandel-Frage greift er die Wissenschaftler an, die die Petitionen gegen die CO2-Theorie unterzeichneten. Sein Argument: Das seien größtenteils keine Klimaforscher. Dazu muss man wissen, dass Herr Lesch selbst kein Klimaforscher ist, sondern Physiker. Wenn dann hunderte Klimaforscher sowie 30.000 Physiker, Astrophysiker, Geologen, Paläogeologen, Statistiker, Geochemiker, Chemiker etc. eine Petition gegen Herrn Leschs Meinung unterzeichnen, erklärt er sie praktisch für irrelevant und inkompetent.Herr Lesch meint außerdem, mehr als 10 Mio. Menschen hätten die „Oregon-Petition“ der CO2-Skeptiker unterschreiben können, hätten dies aber nicht getan. Da sie das nicht getan hätten, seien sie wohl für die CO2-Theorie. Auch das ist eine Nebelkerze. Gegen die Unterzeichnung durhc Millionen Wissenschaftler spricht a) die Vernichtung der eigenen akademischen Karriere durch die Inquisition der CO2-Kirche, b) die Tatsache, dass es zigtausende Petitionen gibt, von denen man gar nichts weiß, c) eine generell geringe Motivation, seinen Namen unter eine Petition zu setzen, und d) das Recht von Nichtwählern, nicht wählen zu müssen.Herr Lesch präsentiert eine Grafik mit der angeblichen Zustimmungsrate von Klimaforschern zu seinem CO2-Glauben. Das ist so, als würde ein Kardinal eine Grafik mit Zustimmungsraten unter Bischöfen präsentieren.
  • Herr Lesch meint: „Aber natürlich ist Wissenschaft Konsens. Es geht darum, sich über etwas zu einigen, worüber man sich geeinigt hat.“ Nein. Wissenschaft ist kein Konsens und keine Demokratie. Wissenschaft ist eine ewige Suche nach den höchsten Wahrscheinlichkeiten. So etwas wie Wahrheit existiert nicht außerhalb der Mathematik. Eine typische wissenschaftliche Entdeckung widerlegt die bisherige Lehrmeinung. Der einzige Konsens besteht darin, dass Theorien experimentell nachgewiesen werden müssen, um als „vorläufige Wahrheit“ gelten zu können. An diesen Konsens hält sich Herr Lesch nicht.
  • Herr Lesch präsentiert eine Statistik zum CO2-Glaubensbekenntnis: Von 33.700 Artikeln in den Kirchenblättern der CO2-Kirche haben es nur 34 geschafft, trotz Glaubens-Zensur veröffentlicht zu werden. Dass diese durch Zensur erzeugte künstliche Zustimmungsrate lediglich Machtverhältnisse wie im Vatikan beweist, ist nicht zu übersehen.

Physik-Nobelpreisträger Ivar Giaever zerpflückt den Klimawandel

Ein besonders prominenter Gegner der CO2-Treibhaustheorie ist Ivar Giaever, Nobelpreisträger der Physik, der in diesem Vortrag beim Lindau Nobelpreisträger Meeting 2012 und im nachfolgenden Vortrag von 2015 zum Entsetzen der CO2-Anhänger deren Glauben als unwissenschaftliche Religion bezeichnete und dies wie folgt begründete und dafür von den CO2-Anhängern persönlich angefeindet wurde :

Hier stand zuletzt das Lindau-Video mit der YouTube ID amgSk0awdWA. In typisch antidemokratischer Manier ließ der „Rat für Lindauer Nobelpreisträger Meetings“ dieses Video wegen „Urheberrechtsverletzung“ entfernen. Wie lächerlich die Urheberrechtsargumentation ist, sieht man daran, dass der „Rat für Lindauer Nobelpreisträger Meetings“ auf seinem eigenen Video-Kanal https://www.youtube.com/user/NobelLaureateMeeting/videos das Video gelöscht hat und stattdessen einseitig die Klimahysteriker publiziert. Wie in der Hase-und-Igel Fabel wird das Giaever-Video jedoch von Anhängern der Meinungsfreiheit immer wieder neu hochgeladen.

Giaever stellt fest:

  • Es geht um lediglich 0,8 Grad Temperatursteigerung von 1880 bis 2015, also um 0,3% in 135 Jahren. Das ist erstaunlich stabil.
  • In der Arktis steigen die Temperaturen leicht. Darüber wird viel berichtet. In der Antarktis sanken die Temperaturen auf ein Rekordtief, und das Eis stieg auf eine Rekordfläche. Darüber berichtet niemand, weil es die Story zerstört.
  • Die Mess-Stationen sind extrem ungleich verteilt (nur 8 in der Antarktis und nur wenige in den Ozeanen) und gar nicht in der Lage, eine Durchschnittstemperatur auf Nachkommastellen genau zu ermitteln. Weder für die gesamte Erdoberfläche noch über die unterschiedlichen Höhen in der Atmosphäre noch über die unterschiedlichen Tiefen der Ozeane noch über 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag. Die Daten für eine seriöse Bestimmung der Durchschnittstemperatur sind schlicht nicht vorhanden. Ohne ausreichende Daten lässt sich keine Theorie aufbauen.
  • Was ist eigentlich die optimale Temperatur für die ganze Erde? (Anmerkung der Redaktion: Mojib Latif und Ranga Yogeshwar nennen 15 Grad – also die Temperatur, die wir heute haben).
  • Von 1996 bis 2014 (Zeitpunkt seines Vortrags) ist die Temperatur nicht gestiegen. (Anmerkung: Trotz seit 1990 reichlich gestiegenem CO2-Ausstoß). Damit die Daten eine Korrelation von Temperatur und CO2 erscheinen lassen, haben die CO2-Anhänger die Ozeane mit einbezogen, die vorher nie einbezogen wurden. Die Datenbasis (70% der Erdoberfläche sind Ozean) wurde also massiv verfälscht.
  • Von 1898 bis 1998 ist die Temperatur um 0,8 Grad Celsius gestiegen, während das CO2 um 72 ppm vom 295 ppm auf 365 ppm stieg. Von 1998 bis 2014 stieg das CO2 um 36 ppm, also um die Hälfte der 72 ppm, die angeblich die Temperatur um 0,8 Grad steigen ließ. Also hätte die Temperatur um 0,4 Grad steigen müssen. Stattdessen stieg sie nicht. „Wenn man ein Physiker ist, und man eine Theorie hat, und wenn dann die Theorie nicht mit dem Experiment übereinstimmt, dann muss man die Theorie verwerfen.“
  • Klima-Alarmisten behaupten, Grönland würde abschmelzen und untergehen. Grönland hat 4 Häfen. Hier sehen wir die Temperaturdaten der 4 Häfen. Die 5 wärmsten Jahre lagen alle zwischen 1928 und 1947.
  • Bei Klima-Alarmisten ist jede Klimaänderung immer eine Verschlechterung. Mit 50%iger Wahrscheinlichkeit sind Klimaänderungen Verbesserungen. Die globale Erwärmung ist kein Problem.
  • Wenn der Klimawandel die Leute nicht erschreckt, dann erschreckt man die Leute mit Wetterextremen, zum Beispiel mit Wirbelstürmen, über die viel berichtet wird. Die tatsächliche Zahl der Wirbelstürme (Hurrikane und Tornados) ist aber in den letzten 150 Jahren gesunken.
  • Zum Schreckensszenario der Klima-Alarmisten gehört der steigende Meeresspiegel (Anmerkung: Siehe oben). Im letzten Jahrhundert ist der Meeresspiegel um etwa 20 Zentimeter angestiegen. Und im 19. Jahrhundert davor auch. Und im 18. Jahrhundert auch. Es gibt also kein ungewöhnliches Ansteigen des Meeresspiegels.
  • Wenn alle Gletscher schmelzen würden, stiege das Meer um 1 Meter. Wenn in ganz Grönland das Eis schmelzen würde, stiege das Meer um 7 Meter. Wenn alles Eis am Südpol schmelzen würde, stiege der Meeresspiegel um 93 Meter. Aber das Eis am Südpol nimmt zu.
  • Stellen Sie sich ein großes Wohnzimmer von 6 x 6 Metern Fläche und 3 Metern Höhe vor. Nun riegeln wir den Raum ab. Wie viele Streichhölzer müsste man verbrennen, damit die CO2-Emissionen dem entsprechen, was Autos in 1 Jahr ausstoßen? Antwort: 1 Streichholz bringt so viel CO2 wie 20 Jahre Autofahren.

An Ivar Giaever haben wir durchaus etwas zu kritisieren: Er ist ein Anhänger der Atomkraft (was eigentlich zur Unterstützung der CO2-Theorie motiviert) und ein Libertärer. Aber wenn jemand behauptet, das 2 plus 2 vier ist, dann wird das nicht dadurch falsch, dass die CO2-Anhänger (wie üblich) diejenigen persönlich diskreditieren, die eine andere Meinung begründen.

Wer u.a. Ivar Giaever nicht zustimmt, muss sich mit seinen Argumenten auseinandersetzen. Persönliche Angriffe sind stets ein Eingeständnis argumentativer Hilflosigkeit.

Zwischenfazit

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der Fakten, die die CO2-Theorie widerlegen und andere Gründe plausibel erscheinen lassen. Wir lassen uns aber auch gern vom Gegenteil überzeugen.

Wir haben kein Fazit, sondern nur ein Zwischenfazit. Denn im Unterschied zu arroganten „darüber gibt es nichts zu debattieren“-Leuten erkennen wir an, dass die Debatte keineswegs beendet ist. Sie ist noch nicht einmal ernsthaft eröffnet. Wir laden alle CO2-Anhänger und CO2-Skeptiker ein, öffentlich und sachlich über das Thema Klima und dessen Einflüsse zu diskutieren. Das beginnt mit der Frage, welches korrekte Daten sind bei CO2, Temperaturen und Meeresspiegel im Laufe der letzten 600 Millionen Jahre (so weit reichen die uns bekannten Daten, siehe oberste Grafik) bis heute. Desweiteren wollen wir Experimente sehen, in denen in versiegelten Räumen (luftdichten Behältern) die unterschiedliche Wirkung von 300 und 400 ppm CO2 verifiziert gemessen wird.

Der nächste Schritt liegt in den Schlussfolgerungen. Ganz wissenschaftlich: These, Antithese, Synthese. Und nicht These und basta, wie es heute von den CO2-Anhängern praktiziert wird.

Wer sich der Diskussion arrogant verweigert, ist unglaubwürdig. Wer nicht glaubwürdig überzeugt, wird verlieren. Gerade, wenn es darum geht, eine CO2-Steuer umzusetzen, die ohne die Akzeptanz der Wähler nur dazu führt, dass die Grünen, die SPD und die Linke aus dem Bundestag ausscheiden.

Weiterführende Links, mehr Infos

Wer Quellen persönlich angreift (das ist bei den oben verlinkten Websites zu erwarten), statt sich mit deren Argumenten und Daten auseinandersetzt, ist kein Wissenschaftler, Journalist oder Selbstdenker, sondern Ideologe.

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