Renten Balance System – das Rentensystem von economy4mankind

Die Regierungsparteien aller Länder kürzen seit Jahren die Renten. Entweder offen, oder versteckt durch „Erhöhungen“, die (abgesehen von typischen Wahlkampfjahren) fast jedes Jahr unter den Preissteigerungen liegen. Zusätzlich belasten sie die Rentner durch steigende Abgaben (Kranken- und Pflegeversicherung, Einkommensteuer, etc.).

Durchschnitts-Altersrente 2024: 1.141 Euro

Die ausgezahlte durchschnittliche einzelne Altersrente lag 2024 bei 1.141 € monatlich (siehe per Januar 2026 aktuellster Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung 2025 für 2024, Seite 88), bei Frauen 951 € monatlich, bei Männern 1.389 €.

„Einzelne“ Rente“ bedeutet, dass es auch Mehrfachrenten gibt. Das heißt vor allem: Hinterbliebenenrenten, die rund 20 % der Rentner zusätzlich erhalten. 17,1 Mio. Rentner und Rentnerinnen erhielten je 1 Rente, 4,1 Mio. mehr als 1 Rente. Wie hoch die tatsächliche Durchschnittsrente ist, lässt sich leicht nachrechnen: Jahres-Gesamtsumme der ausbezahlten Renten dividiert durch die Anzahl der Rentner / Empfänger, dividiert durch 12 Monate = durchschnittliche Bruttorente.

Die Auszahlungen der Rentenversicherung an Rentner lagen 2024 bei 360,1 Milliarden Euro (Punkt 5.2. des Rentenversicherungsberichts der Bundesregierung). Dividiert durch 21,37 Mio. Rentner und 12 Monate bedeutet das: Die tatsächliche Durchschnittliche Gesamtrente (inklusive Bezieher von Mehrfach-Renten) liegt bei 1.404 € brutto. Die meisten Rentner haben nicht (oder nicht wesentlich) mehr als das.

Rentner müssen die Hälfte der Krankenversicherung, die Hälfte des Krankenkassen-Zusatzbeitrags und die komplette Pflegeversicherung selbst zahlen. Bei Deutschlands größter Krankenversicherung (Techniker) sind das 12,13%.

Wie groß ist die Altersarmut in Deutschland?

Von 1.141 € Altersrente ist der Durchschnitt der Altersrente. Zieht man davon die Miete ab, heißt das: Die große Mehrheit der Rentner hat heute weniger als 400 Euro monatlich zum Leben, und sehr viele müssen mit 200 – 300 Euro monatlich überleben. Da bleibt nur die Grundsicherung im Alter nach SGB XII. Während die heutige Rentner-Generation meist aus Scham darauf verzichtet, kennen jüngere Generationen diese Scham nicht: Wenn die Regierung für die Verarmung der breiten Masse der Bevölkerung veratwortlich ist, soll sie auch zahlen. Die Grundsicherung im Alter wird daher ca. ab 2030 explodieren.

42 % der Rentner unter 1.011 € Grundsicherung

42 Prozent der Rentner unter 1011 € Grundsicherung 2025

Wie unter anderem der Spiegel berichtete, bezogen per 31.12.2024 laut Bundesministerium für Arbeit (und Rente) 42 Prozent (!) der 19 Millionen Altersrentner eine Rente unterhalb der Grundsicherung (1.011 € monatlich). Das Arbeitsministerium „wies darauf hin, dass allein von der Rentenhöhe nicht auf Armut geschlossen werden könne, da etwa weitere Einkommen und der Haushaltskontext nicht berücksichtigt seien.“ Das ist nicht falsch, beschönigt aber das Problem. Zunächst einmal sind viele Rentner in Single-Haushalten (meist Witwen) und habe nur eine Altersrente. Zweitens haben gerade die Armutsrentner in den seltensten Fällen Immobilienvermögen und Mieteinnahmen, Aktienvermögen und Dividenden oder ein Berufsleben mit tollen Jobs und Betriebsrenten. Auch Lebensversicherungen haben gerade Geringverdiener selten, und bei denjenigen, die welche haben, liegen in Auszahlungsbeträge im vernachlässigbar niedrigen Bereich.

Phantasiezahlen und Statistik-Tricks

Auf Seite 30 behauptet die Bundesregierung, Rentnerhaushalte verfügten 2023 durchschnittlich als Paar über ein monatliches Nettoeinkommen von 3.674 Euro, alleinstehende Männer über ein monatliches Nettoeinkommen von 2.128 Euro und alleinstehende Frauen über ein monatliches Nettoeinkommen von 1.837 Euro. Grundlage sei eine von der Bundesregierung beauftragte und bezahlte Studie. Das sind höchstwahrscheinlich Phantasiezahlen aus Umfragen, wie man sie vom „sozio-ökonomischen Panel“ und dem „Mikrozensus“ kennt, das heißt: Nicht überprüft, sondern aus unrepräsentativen Umfragen erstellt, in denen die meisten der finanzschwachen Befragten peinliche Antworten vermeiden wollen. Machen Sie selbst den Realitätscheck: Wie hoch sind die Einkommen der Rentner, die Sie kennen? Wie hoch ist die Rente, die Sie selbst laut Rentenbescheid (brutto!) zu erwarten haben?

Regierungsparteien nennen als weitere Alterseinkünfte Betriebsrenten – die jedoch nur eine Minderheit hat, und die durchschnittlich unter 200 Euro liegen, sowie Einkünfte aus Immobilienvermögen und Dividenden, die die breite Masse der Gesellschaft erst recht nicht hat. Die durchschnittliche monatliche Auszahlung bei Lebensversicherungen liegt bei lediglich rund 250 €.

Das gesetzliche Rentenversicherungssystem bedeutet also eine weit verbreitete Altersarmut, die durch den massiven Ausbau von Minijobs, Teilzeitarbeit und Niedriglohnsektor zwangsläufig zur noch drastischeren Massen-Altersarmut führt. Und das, obwohl die Rentenkasse jährlich rund 93 Milliarden Euro „Bundeszuschuss“ aus dem Staatshaushalt erhält. Ohne den Bundeszuschuss lägen die Renten etwa 25 % niedriger.

Die Staatsanwaltschaft Berlin schrieb 2006 unter Aktenzeichen 76 Js 363/06 zum Vorwurf des legalen Betrugs, daß dies grundsätzlich zutrifft, jedoch legal sei: „Mit der Entrichtung des Rentenbeitrages erwirkt der Versicherte … keinen Anspruch auf Rückzahlung seiner eingezahlten Beiträge, sondern vielmehr nur eine Anwartschaft oder Chance auf eine künftige Rentenzahlung. Dabei ist die Höhe der Rente rechtlich nicht geschützt…“

Rente: Das Wichtigste in 1 Video

Das Renten Balance System

Das ökonomische System Deutschlands (und der ganzen Welt) ist außer Balance. Das „Economic Balance System“ (EBS) kann die Balance herstellen. Ein Teil davon ist das Renten Balance System. Statt viele Senioren von zu wenigen Arbeitnehmern (heute rd. 28 Mio. Beitragszahler und rd. 21 Mio. Rentner) finanzieren zu lassen und dem demographischen Ungleichgewicht zuzuschauen, gehen wir einen neuen Weg.

economy4mankind (e4m) bietet Ihnen 3 Quellen für Ihre künftigen Alterseinkünfte:

  1. Eine steuerfinanzierte Mindestrente
  2. Ihr privates Aktiensparkonto
  3. Ein lebenslanges Gehalt

1. Säule: Staatshaushalt zahlt 24.000 € Mindestrente – netto

Im System von e4m erhält jeder Rentner eine Mindestrente von mindestens 24.000 € jährlich – als Untergrenze. Für die wenigen Rentner, die heute eine höhere Rente haben, ändert sich nichts. Hinzu kommt ein voller Ausgleich der allgemeinen Preissteigerung. Das heißt: Ihre Rente steigt immer mindestens genau so stark wie die Preise.

Zur Finanzierung stehen 2 Geldquellen zur Verfügung: Der Staatshaushalt und das „Steuerspar-Grundeinkommen“, siehe Punkt 3 unten.

Der Staat garantiert mit unserem Rentensystem 2.000 € Mindestrente für alle deutschen Staatsbürger sowie alle ausländischen Bewohner Deutschlands, die einen Anspruch auf eine Rente besitzen und deren Alterseinkünfte heute niedriger liegen. Wobei ausländische Bewohner für jedes Jahr, in dem sie in Deutschland leben, 2,5% der Mindestrente erhalten (also z.B. nach 10 Jahren 25%, nach 40 Jahren 100%).

Wenn Rentner ins Ausland ziehen, um dort die Rente zu genießen, ist das kein Problem, sondern Teil der Lösung: In Deutschland wird mehr Wohnraum frei, und in den Zielländern profitiert die dortige Bevölkerung von den Konsumausgaben. In Deutschland ist durch unser Arbeitsmarkt Balance System die Kaufkraft ohnehin mehr als hoch genug.

Sie erhalten Ihre Rente brutto für netto. Das heißt: Ihre Rente ist steuerfrei, und im Renten Balance System zahlen Sie als Mitglied der „Staatlichen Privatkrankenversicherung“ (SPKV) auch keine Beiträge zur Krankenversicherung. In der SPKV sind Sie ein Patient erster Klasse mit Vollkaskoschutz. Ihr einziger Kostenbeitrag ist ein Eigenanteil in Höhe von maximal 10% der Jahresrente. Mehr dazu finden auf der Seite „SPKV aus Patientensicht“ ganz unten unter Beispiel 2.

2. Säule: Ihr privates Aktiensparkonto

Im System von e4m zahlen Sie keinen Cent mehr zur Finanzierung der Rentenkasse. Stattdessen fließen 10% Ihres Gehalts auf ihr privates Rentensparkonto (bei Selbständigen: 10% des Saldos des Kontos „Privatentnahme“). Dieses Geld arbeitet mit Zinsen für Sie, bleibt in jedem Fall Ihr Eigentum und ist selbstverständlich vererbbar. Die Deutsche Rentenversicherung Bund (ehemals Bundesversicherungsanstalt für Angestellte) verwaltet Ihr Geld kostenlos in einem Aktienfonds. Alle Aktien, in denen Ihr Geld angelegt wird, befreien wir von Spekulationen. Aus den heutigen Wettbüro-Börsen machen wir einen seriösen Finanzmarkt, so daß Ihr Geld absolut sicher ist. (mehr)

Für Arbeitnehmer, die nur noch wenige Jahre bis zur Rente arbeiten und nicht lange genug in diesem Aktienfonds ansparen können, ist die 3. Säule des Renten Balance Systems die Lösung:

3. Säule: Ihr lebenslanges Gehalt: mindestens 2.000 € pro Person

Mit der Unterbeschäftigungssteuer aus dem „Arbeitsmarkt Balance System“ (ABS) beenden wir nicht nur Arbeitslosigkeit, Niedriglohn und Armut. Das ABS wenden wir auch zur Finanzierung von Alterseinkünften an.

Um die Unterbeschäftigungssteuer zu umgehen, setzen Unternehmen zusätzliche Arbeitnehmer als Steuersparmodell auf ihre Gehaltslisten – auch wenn sie sie überhaupt nicht benötigen. Dieses Modell ist das „Steuerspar-BGE“.

Sie können sich jederzeit (gleichgültig, ob mit 20 oder mit 100 Jahren) entscheiden, wann und wie Sie auf der Gehaltsliste eines Unternehmens stehen wollen. Wir bieten Ihnen die Wahl aus 3 Möglichkeiten:

  • mindestens 24.000 € jährlich, ohne zu arbeiten („abwesende Arbeitsplätze“, siehe hier unter Punkt 3.)
  • mindestens 32.000 € jährlich bei maximal 50 Stunden leichter Arbeit im Monat
  • mindestens 40.000 € jährlich bei maximal 100 Stunden leichter Arbeit im Monat

Das Mindestgehalt der Unternehmen lt. Variante a. ist quasi eine Betriebsrente und ersetzt die Rente aus dem Staatshaushalt (siehe oben, Punkt 1). Der Staatshaushalt wird dadurch um die Zuschüsse zur Rente entlastet (die Berechnung dazu finden Sie hier unter Punkt 3.4.7. und Kapitel 4). Das ermöglicht wiederum, die Umsatzsteuer zu senken und Ihre Kaufkraft zu erhöhen.

Sie können ihr Leben lang zwischen den 3 Varianten hin- und herwechseln. Ein festes Rentenalter gibt es nicht mehr.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden diese „Betriebsrenten“ höher als 2.000 € monatlich liegen. Das „Markt Balance System“ erzeugt ein Überangebot an Arbeitsplätzen. Nach den marktwirtschaftlichen Gesetzen von Angebot und Nachfrage steigt der Preis (also das Gehalt / die Betriebsrente). Der Markt funktioniert immer – nun zugunsten der Rentner.

Start / Übergangsphase

Es wird einen gleitenden Übergang zwischen Säule 1 (Rente aus dem Staatshaushalt) und 3 (Steuerspar-BGE) geben. Der Staatshaushalt finanziert die Renten in der Anfangszeit (Säule 1) durch Staatsanleihen. Dies sind 21 Mio. Rentner mal 12 Monate mal ca. 2.100 € (etwa 100.000 Rentner erhalten heute und künftig über 2.000 € Rente) insgesamt rund 530 Milliarden Euro.

Im Laufe von 2-3 Jahren werden alle Rentner von Säule 1 zu Säule 3 wechseln (Säule 2 läuft unabhängig davon).

Die Staatsanleihen werden aus den Überschüssen unseres Steuersystems mitsamt den anderen Schulden des Staatshaushalts binnen 7 Jahren getilgt.

Denkbar (aber unseres Erachtens unnötig) ist auch ein Übergang von der Umlage- zur Steuerfinanzierung. Das heißt: Die Zahlung von Rentenbeiträgen sinkt binnen 3 Jahren von 100 auf Null Prozent.

Auch Teile der Einnahmen aus Vermögensbeschränkungen kann man für die Renten verwenden.